SpVgg SV kurz und knackig

Mit Rafael Wodniok vom Ligakonkurrenten DJK Ammerthal (in Grün) schließt sich ein erfahrener Mittelfeldakteur der SpVgg SV Weiden an. Bild: Brückmann

Alle anderen schwitzen schon, jetzt legt auch der Spitzenreiter los: Die SpVgg Weiden steigt am Mittwoch in die Vorbereitung auf die Rest-Rückrunde ein. Mit einem neuen Mann im Kader.

Die meisten Bayernligisten bereiten sich schon auf die Rest-Rückrunde vor, am Mittwoch ab 18.30 Uhr steigt auch der Spitzenreiter SpVgg SV Weiden ins Mannschaftstraining ein. "Es wird eine kurze, aber knackige Vorbereitung", verspricht der sich zur Zeit im Krankenstand befindliche Trainer Christian Stadler, dessen Co-Coaches Alfons Brittinger und Norbert Prediger die erste Einheit leiten werden.

Mit dabei ist erstmals Neuzugang Rafael Wodniok, der sich nach seiner Vertragsauflösung beim Ligakonkurrenten DJK Ammerthal den Weidenern angeschlossen hat. "Wir wollten den Kader in der Breite noch etwas aufstocken. Mit Rafael, der sich uns angeboten hat, und der es nach seinem Engagement in Ammerthal und der Niederlegung seines Traineramtes beim Kreisligisten TSV Neutraubling noch einmal sportlich wissen will, ist uns das gelungen", sagt Weidens Sportlicher Leiter Thomas Binner. "Mit ihm haben wir im offensiven Mittelfeld eine Alternative mehr. Ein erfahrener Akteur, von dem sich unsere jungen Spieler wichtige Tipps holen können", ergänzt Stadler.

In der Tat: Denn der 32-Jährige hat bei Fortuna Düsseldorf seine fußballerische Ausbildung erfahren. Insgesamt fünf Jahre war Wodniok bei den Fortunen, spielte dort unter anderem gegen die A-Junioren von Dortmund, Leverkusen, Köln und Schalke. Bei der U23 von Fortuna Düsseldorf kickte der Deutsch-Pole in der Oberliga Nordrhein-Westfalen im zentralen Mittelfeld. Anschließend war Wodniok in der zweiten polnischen Liga unter anderem bei MKS Kluczbor aktiv, bevor er im Frühjahr 2012 wieder nach Deutschland zurückkam. Dort spielte er unter anderem für den TSV Bogen und die DJK Ammerthal, wo er in der Winterpause seinen Kontrakt auflöste.

Dass er seine Mannschaft relativ spät zur gemeinsamen Vorbereitung bittet, sieht Stadler keinesfalls als Nachteil an: "Das machen wir schon seit Jahren so und hatten damit immer Erfolg. So lässt sich ein Lagerkoller am ehesten vermeiden." Stadler erwartet in den nächsten Wochen bis zum Saisonstart am 7. März um 15 Uhr zu Hause gegen die SpVgg Ansbach, dass seine Spieler voll mitziehen. Geplant sind 15 Trainingseinheiten, darunter zwei Spinning-Abende, und sechs Testspiele.

Geplante Testspiele

Samstag, 7. Februar, 16 Uhr, beim ASV Cham; Samstag, 14. Februar, 14 Uhr, beim TSV Kareth; Sonntag, 15. Februar, 14 Uhr, gegen ASV Neumarkt (in Raigering); Samstag, 21. Februar, 14 Uhr, bei SpVgg Bayern Hof; Sonntag, 22. Februar, 14 Uhr, gegen SV Etzenricht (Raigering); 28./29. Febr. bei SpVgg Oberfranken Bayreuth
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