SpVgg SV Weiden sucht nach der Konstanz - Gegen Würzburg
Mehr Zug zum Tor

So wechselhaft wie das Wetter, so schwankend waren in den vergangenen Wochen auch die Leistungen des Fußball-Bayernligisten SpVgg SV Weiden. Starke Phasen wechselten sich in den Spielen mit schwachen in schöner Regelmäßigkeit ab, die Konstanz fehlt der Mannschaft von Trainer Christian Stadler. Im Kampf um die Meisterschaft ist das jedoch ein nicht unwesentlicher Faktor. "Wir müssen endlich wieder gewinnen und mit mehr Zielstrebigkeit in unserem Spiel nach vorne agieren", sagt Stadler vor der Heimpartie am Samstag, 4. April, um 16 Uhr gegen den Würzburger FV.

Eine gute Hälfte gegen Ansbach, eine gegen Haibach und Amberg und ein eher durchwachsener Auftritt in Aubstadt - für die SpVgg SV wird es Zeit, ganz schnell an die Beständigkeit von vor der Winterpause anzuknüpfen. "Wir brauchen mehr Zug zum Tor und müssen unsere Chancen verwerten", so Stadler.

Allerdings kommt mit dem Würzburger FV um Trainer Christian Graf alles andere als Fallobst ins Wasserwerk. Trotz einiger finanzieller Probleme, die es in vor der Winterpause offenbar gegeben hat, hat sich die Lage bei den Unterfranken inzwischen wieder beruhigt. Schon beim letzten Auftritt im Jahr 2014 gab es gegen den Mitmeisterschaftsfavoriten SV Viktoria Aschaffenburg zu Hause ein 1:1. Nach einem holprigen Start Anfang März, es setzte in Erlenbach ein 0:1 und auf eigenem Platz ein 1:3 gegen VfL Frohnlach, ließ der WFV in den vergangenen beiden Wochen aufhorchen. Dem 3:0 beim FSV Erlangen-Bruck folgte ein überraschendes 5:2 des Tabellenzehnte gegen das Spitzenteam Jahn Forchheim.

"Würzburg hat sich gefangen und stabilisiert. Das wird ungemein schwer für uns", sagt Stadler, der sich nur ungern ans Hinspiel erinnert. "Da hatten wir den WFV selbst mit zehn Mann, nachdem Thomas Wildenauer meines Erachtens ungerechtfertigt die Gelb-Rote Karte erhalten hatte, im Griff." Mit der 0:1-Niederlage endete damals eine Serie von 17 ungeschlagenen Spielen der Weidener.

Stadler kann am Samstag wahrscheinlich personell aus dem Vollen schöpfen. Andreas Koppmann könnte nach langer Verletzungspause wieder zum Kader gehören, dagegen steht hinter Johannes Kohl, der in Aubstadt wegen einer Oberschenkelverletzung früh ausgewechselt werden musste, noch ein Fragezeichen. Wieder dabei ist Martin Schuster, der seine Sperre nach der Roten Karte in der Bezirksliga abgesessen hat.
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