SpVgg SV Weiden unterliegt dem TSV Aubstadt
"Kein Beinbruch"

"Wir hatten ein Konzept, das meine Mannschaft sehr gut umgesetzt hat. Uns fehlte lediglich die Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor." Relativ gelassen nahm Trainer Christian Stadler die 0:2-Niederlage der SpVgg SV Weiden am Samstagnachmittag beim TSV Aubstadt, die den Oberpfälzern die Tabellenführung in der Fußball-Bayernliga Nord kostete. "Die Niederlage ist kein Beinbruch, die stecken wir weg und richten uns wieder auf", sagte Stadler.

Die Weidener reisten mit einer imposanten Serie ins Grabfeld: Seit dem 30. August 2014 - einem 0:1 beim Würzburger FV - hatten sie auf fremdem Terrain nicht mehr verloren. Die Bilanz aus den acht Partien: 22 Punkte, 17:0 Tore. An diese wollte die Stadler-Elf in Aubstadt anknüpfen und hatte in der 6. Minute auch die erste Chance durch Ralph Egeters Kopfball nach einer Standardsituation, der aber von Valentin Roth im Aubstädter Gehäuse vereitelt wurde. Ob der Ball dabei schon hinter Linie war, konnte selbst Stadler nicht genau sagen. Aber: "Es sah zumindest so aus!"

Das 1:0 für die Unterfranken fiel dann zwei Minuten später, als David Noack aus dem Gewühl heraus gegen eine nicht konsequent klärende Weidener Abwehr Schlussmann Dominik Forster überwand. Der Gegentreffer stachelte die Schwarz-Blauen an, die nun mehr für die Offensive taten und noch mehr Druck aufbauten. Weiden hatte mehr Spielanteile, fand aber gegen die sicher stehende TSV-Defensive kein Durchkommen. Dabei wurde in der 15. Minute ein angebliches Abseitstor von Graf nicht gegeben, ehe Egeter nach einem sehenswerten Angriff über Friedrich Lieder knapp am langen Pfosten vorbeischob und Benjamin Burger aus 16 Metern vergab.

Im zweiten Durchgang stand Aubstadt noch tiefer, während sich die SpVgg SV mühte, vor dem Tor aber zu harmlos war. Und die Schwarz-Blauen kassierten prompt die Quittung dafür: Nach einer erneuten Standardsituation stocherte Julius Benkenstein (70.) den Ball Forster zum Aubstädter 2:0 durch die Hände. Weiden bemühte sich zumindest um den Anschlusstreffer, hatte in der 90. Minute aber Pech, als ein Aubstädter Spieler mit der Hand den Ball vor den einschussbereiten Peter Schecklmann und Christoph Hegenbart abwehrte, was Schiedsrichter Steffen Brütting aber nicht sah.
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