"Staade Stund auf d'Weihnacht zou" in der Sebastianskirche
Musik statt Hektik und Lärm

Ein "Zeichen gegen vorweihnachtliche Geschäftigkeit, Hektik und Lärm" wollten sie setzen. Auf den Sinn des "schönsten aller Feste" hinweisen. So erklärte es Lore Leitmeier eingangs. Die "Weid'ner Rotkehlchen", die Stubenmusik "Anderersaits" und das Bläserquartett der Jugendblaskapelle Parkstein gaben deshalb ein Weihnachtskonzert in der Sebastianskirche. 180 Besucher zählte man bei dieser "Staaden Stund auf d' Weihnacht zou".

Andächtige Stille herrschte nach der "Intrade" durch die Parksteiner Bläser Werner Hederer, Christoph Meier, Josef Treml und Martin Wolf. In der ältesten Kirche Weidens erklangen die Töne von Trompete, Posaune und Horn mächtig von der Empore herab. Später folgten das "Boz'ner Hirtenlied" und eine "Bläserweise aus Tirol".

Zwitschernde Rotkehlchen

Die "Rotkehlchen" (Karl Tabert, Alois Schinabeck, Richard Meier und Wilhelm Moser), vier "g'standne Manner" mit kräftigen Stimmen, ließen "Huachts her ihr Leit", "Es moch niat finster wern", "Leit rennt's zamm zu Bethlehem" und viele andere traditionelle Lieder hören.

Mit Gitarren, Hackbrettern und Konzertflöten spielte die Gruppe "Anderersaits" unter der Leitung von Josef Weis den "Orgellandler", den "Ultener Hirtenboarischen", "Wunder über Wunder" und den "Engel des Herrn".

Zwischen die Lied- und Musikbeiträge streute Lore Leitmeier nachdenklich stimmende Texte und heimatliche Geschichten in Oberpfälzer Mundart ein. Nach eineinhalb Stunden - nach dem "Adventsboarischen" durch "Anderersaits", der "Münchner Petersturm-Musik" durch die Bläser und dem "Andachtsjodler" durch die "Rotkehlchen" - zollten die Zuhörer stehend Applaus für diese gelungene Einstimmung auf das Fest.
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