Stadt begrüßt zwei Auszubildende - 120 Bewerbungen
Neu im Rathaus

Verena Kipferl und Stefan Bergler (vorne, Zweite und Dritter von links) beginnen bei der Stadt ihre Ausbildung. OB Kurt Seggewiß, Personaldezernent Reiner Leibl (hinten, von links) begrüßten sie genauso wie Personalverwaltung, -rat sowie Jugend- und Auszubildendenvertretung. Bild: sbü
(sbü) Über einen Bewerbermangel kann die Stadt Weiden nicht klagen. Gleich frühmorgens am 1. September präsentierte sie ihre neuen Auszubildenden. Nur zwei sind es in diesem Jahr in der dualen Ausbildung. Sie haben im langen Auswahlverfahren das Rennen gemacht. Nach wie vor gilt die Stadt als sehr beliebter Ausbildungsbetrieb.

"Willkommen an Bord" rief Oberbürgermeister Kurt Seggewiß seinen zwei neuen Auszubildenden zu. Verena Kipferl und Stefan Bergler heißen "die Neuen". Verena Kipferl, wohnhaft in der Nähe von Tirschenreuth, kommt von der Mädchenrealschule Waldsassen. Stefan Bergler aus Kaltenbrunn hat in Weiden das Fachabitur gemacht. Zusammen mit Personaldezernent Reiner Leibl und Personalsachbearbeiterin Roberta Schwägerl stellte Seggewiß die Besonderheiten der dualen Ausbildung für Verwaltungsfachangestellte bei der Stadt heraus. "Wir sind Dienstleister für den Bürger. Dieser spürt den Staat am direktesten bei der Kommune", erklärte Seggewiß. An einem Begrüßungstag vor einem Monat hatten die neuen Auszubildenden bereits die Stadtverwaltung kennengelernt. "Diese hat ein sehr breites Aufgabengebiet und umfasst viel mehr als nur das Einwohnermeldeamt", verdeutlichte Seggewiß ebenfalls seinen neuen Mitarbeitern.

"In der Ausbildung durchlaufen Sie das ganze Haus", sagte Personalsachbearbeiterin Schwägerl. Berufsschule in Regensburg sowie Abschnitte in Schulungsstätten der Bayerischen Verwaltungsschule würden den theoretischen Teil der Ausbildung bilden. Für die Jugend- und Auszubildendenvertretung bot Sandy Klughard, für den Personalrat Christoph Biersack die kollegiale Unterstützung an.

Anders als es bei vielen Betrieben der Fall ist, kann die Stadt Weiden sich nicht über Bewerbermangel beklagen. Dies beweist die von den Vertretern der Stadt genannte Zahl von 120 Ausbildungsbewerbern. Arbeitsplätze bei der Stadt gelten offensichtlich als sicher und beliebt.
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