Stadt lässt in 44 Straßen "blitzen"

Rechts- und Sozialdezernent Hermann Hubmann (links) sowie Hans Wolfrath, Leiter der Verkehrsüberwachung, stellten das jüngste Projekt der Stadt, die kommunale Geschwindigkeitskontrolle vor. Bild: Otto

Die Polizei stellt weiter ihre "Radarfallen" auf. Aber auch die Stadt selbst lässt nun in 44 Straßen "blitzen". Die Messwagen stehen in 24 Tempo-30-Zonen und in 3 verkehrsberuhigten Bereichen.

Die Hans-Schelter-Schule, morgens zwischen 6 und 9 Uhr. Tempo 30 ist erlaubt. 172 Fahrer kümmert das nicht. Einer fährt sogar über 30 "Sachen" zu schnell, riskiert einen Punkt. Eine Erfahrung, die die Stadt überall macht, als sie bei der Vorbereitung der kommunalen Geschwindigkeitskontrolle eine Studie erstellt, die Gefahrenstellen sucht.

Um diese neuralgischen Punkte, welche die städtische Verkehrsüberwachung unter Leitung von Hans Wolfrath gefunden hatte, in den Griff zu bekommen, mischt jetzt die Stadt mit. Sie will Temposünder mit Bußgeldern und Punkten zur Räson bringen. Die Entscheidung dazu fiel schon 2014 im Stadtrat - knapp, mit nur einer Stimme Mehrheit.

Rechtsdezernent Hermann Hubmann gesteht: "Ich war wirklich erschrocken, als ich gesehen habe, wie viele Straßen es in Weiden gibt, in denen sich 100 Prozent der Fahrer eben nicht an die Tempobeschränkung halten." Es bestehe vor allem in der Nähe von Schulen oder Altenheimen dringender Handlungsbedarf.
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