Stadtgalerie: Hajo Müller fordert Verbesserung in Ringstraße
Nachbar mit Vorbehalt

Als Bürger der Stadt Weiden begrüßt Hajo Müller die Stadtgalerie. "Da freu' ich mich, dass sie kommt." Weiden brauche "dieses Ereignis Stadtgalerie", ein Aushängeschild, den Ersatz "fürs Hertie". Doch der Grat ist schmal. Das Gebäude dürfe kein Klotz, kein Monolith werden, der die kleinteilige Struktur im Quartier sprengt.

Hajo Müller ist vor allem aber auch Nachbar. Er besitzt die Anwesen Ringstraße 3 bis 13. Und deshalb "muss" er sich zu Wort melden. Seine Vorbehalte bestätigen seine Experten. Daher habe er Einwendungen vorgebracht. Eine davon: Die Stadtgalerie werde in der Ringstraße mit fast 20 Metern viel zu hoch: Die Straße senke sich in ihrem Verlauf um 1,10 Meter. Mit Erd-, erstem und zweitem Obergeschoss werde eine Höhe von 15,40 Metern erreicht. Zusätzlich, so der Bauantrag werde auf das Dach des zweiten Obergeschosses eine 3,30 Meter hohe Verkleidung/Wand über die gesamte Länge der Ringstraße gesetzt. Um eine für die Ringstraße verträgliche Höhenentwicklung zu erhalten, müsse, so Müller, das zweite Obergeschoss (Büros und Praxen) um drei Meter zurückgesetzt werden. Nur dann halte die Stadtgalerie noch die Mindest-Abstandsfläche "bis zur Straßenmitte" ein. Laut Bauamt ist die "Verkleidung" von der Fassade abgesetzt.

Da er "nicht polemisieren" wolle, so erklärte Müller am Freitag, verzichte er darauf, etwa die "zumindest ungewöhnliche Reihenfolge" von Bauantrag, Fassadenwettbewerb und Bebauungsplan zu kommentieren. Er erwarte aber, dass in Gesprächen mit Fondara ein gut nachbarschaftliches Verhältnis begründet werden könne.
Weitere Beiträge zu den Themen: Bebauungsplan (4090)Juli 2015 (8669)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.