Stadträte stimmen für Bebauungsplan-Aufstellung - Neu-Nutzung des Areals zwischen Schabner- und ...
Wohnen auf dem Bürgerbräu-Gelände

Es grünt so grün auf fast 10 000 Quadratmetern zwischen Schabner- und Auenstraße. Nach jahrzehntelanger "Nicht-Nutzung" des Areals gibt es nun einen Investor, der die Bebauung vorbereitet. Bild: Michael Ascherl
Das Grundstück liegt innenstadtnah. Doch die fast 10 000 Quadratmeter bleiben seit Jahrzehnten ungenutzt. Nun aber macht sich ein potenter Investor daran, das Bürgerbräu-Gelände zwischen Schabner- und Auenstraße, Bahnhof- und Hochstraße zu revitalisieren. Der Bau- und Planungsausschuss stellte am Donnerstag erste Weichen: Er stimmte dem Antrag des Ambergers zu, einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufzustellen.

Der Investor hat bereits ähnliche Projekte, zum Beispiel im Landkreis Schwandorf, erfolgreich verwirklicht. Er beabsichtigt, auf dem Bürgerbräu-Areal sechs Gebäude für "hochwertiges, komfortables und zukunftssicheres Wohnen" zu errichten. Die Häuser sollen jeweils vier bzw. fünf Vollgeschosse aufweisen.

Der Zuschnitt der 92 Wohnungen sei besonders auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet, berichtete Bau- und Planungsdezernent Hansjörg Bohm den Stadträten. Im Zentrum stünden damit barrierefreie, altersgerechte Wohnungen. Nach Angaben des Investors, so Bohm, soll das geplante Vorhaben in vier Bauabschnitten innerhalb von sieben Jahren realisiert werden. Im Lückenschluss der Bahnhofstraße ist auch gewerbliche Nutzung vorgesehen - und erwünscht.

Er könne das Vorhaben "ruhigen Gewissens empfehlen", versicherte Bohm. "Wir haben die begründete Hoffnung, dass sich hier etwas Großartiges entwickelt. Man ist versucht zu sagen, gut, dass wir das noch erleben dürfen." Die Bahnhofstraße sei wieder dabei, "Musik zu machen". Diesen Eindruck bestätigten auch Bürgermeister Jens Meyer ("sehr sinnvolle Nachverdichtung") und CSU-Kreisschef Stephan Gollwitzer ("Aufwertung der ganzen Bahnhofstraße"). Karl-Heinz Schell (SPD) sah Probleme bei der Erschließung. Auf seine Nachfrage nach der Art möglicher Altlasten erhielt Alois Schinabeck (ebenfalls SPD) eine überraschende Antwort aus den Reihen der Stadträte: "Bier". Die Erschließung des Areals sei ebenso durchdacht wie die Anordnung der Gebäude, betonte Bohm. "Das alles ist sehr kleinräumig. Es bleibt sehr viel Grün übrig."
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