Stadtumbau West: Bewegung nach zwei Jahren Stillstand?
Bahn lässt sich Zeit

Die Bahn kommt nicht zum Zuge. Immer noch lässt die Weichenstellung für die Zukunft des ehemaligen Bahnbetriebswerks (zwischen Gleiskörper und der Straße Hinterm Rangierbahnhof) auf sich warten. Bild: Ascherl
Am Bahnbetriebswerk ist Endstation für den "Stadtumbau West". Vor über drei Jahren vom Stadtrat in Gang gesetzt, sollte die "städtebauliche Rahmenplanung Bahnhof/Bahnstadt" Fahrt aufnehmen. Doch es geht nicht voran. Das fiel nicht zuletzt den Grünen auf, die jetzt per Antrag zur Stadtratssitzung am Montag, 16. März, nachhaken.

Im Vorlagebericht erfahren sie schon mal, dass die DB Immobilien die fragliche Fläche zum Kauf anbietet. Allerdings kämen zur Kaufsumme wohl auch Kosten für die Altlastenbereinigung, die nicht förderfähig wären. Drei Szenarien wären vorstellbar: die Entwicklung der Fläche durch private Investoren in Abstimmung mit der Stadt, durch die Stadt selbst ("z. B. als Standort für eine öffentliche Bildungseinrichtung" oder Wohnbau), oder aber "Status und Zustand der Fläche (...) bleiben auf unbestimmte Zeit unverändert".

Der Bericht räumt ein: "Eigentlich hätte die Arbeit an der Vertiefungsphase schon 2013 beginnen sollen." Für die zweijährige Verzögerung verantwortlich sei unter anderem "bahnfachlicher Klärungsbedarf zur Elektrifizierung der Strecke (Hof-) Marktredwitz - Weiden - Regensburg". Auch gebe es Abstimmungsbedarf zwischen Bahn und dem Freistaat als Zuschussgeber zur Barrierefreimachung. Hiervon hänge auch die Zukunft des Empfangsgebäudes ("Umbau oder Neubau") ab.

Fragen, die noch 2015 geklärt werden könnten, heißt es im Vorlagebericht. Dann wären "wesentliche Voraussetzungen für den Wiedereintritt in die Vertiefungsphase geschaffen".
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.