Stadtwald wird Stadtwerkewald

Stadtwald, Stiftungswald und der Wald im Besitz der Stadtwerke war bisher zersplittert auf ganz Weiden, sogar auf die ganze Region. Weiden besaß Satellitenflächen unter anderem bei Altenparkstein, Windischeschenbach, Bärnau, Waidhaus, Leuchtenberg und Luhe.

Andernorts, wie in der Mooslohe, stückelten sich Stadt-, Stiftungs- und Stadtwerkewald wie ein Puzzle ineinander. Hier und da lag noch ein Stückerl Privatwald dazwischen.

Stadtförster Wolfgang Winter hat das sortiert. Ertragreiche, gut erschlossene Satellitenwälder wurden behalten, andere verkauft (Waldstücke bei Windischeschenbach, Altenparkstein, Leuchtenberg). Dafür hat er interessante Flächen zugekauft: am Fischerberg, in Mooslohe und Weiding, dazu die Baumschule in Moosöd, an der die Stadtwerke für Wasserschutz interessiert waren.

Winter tauschte die Stücke untereinander, bis relativ homogene Flächen entstanden: der Besitz der Stadtwerke konzentriert sich westlich der Autobahn, der Wald der Stadt östlich der Autobahn (Mooslohe, Schätzlerbad, dazu Mallersricht, Ermersricht), die Stiftung am Fischerberg und auf der Rennerhöhe.

Aktuell erfolgt der letzte Schritt: 171 Hektar des Stadtwaldes werden an die Stadtwerke verkauft. 60 Hektar (unter anderem Ausgleichsflächen und die Deponie West) bleiben in städtischem Besitz. (ca)
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9310)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.