Stadtwerke: Keine Probleme mit Nitrat-Belastung
Wasser aus dem Wald

Geschützt, mitten im Wald, liegt der Tiefbrunnen 23, der 230 Meter in die Tiefe reicht. Zu sehen ist nur das kleine Betriebsgebäude. Bild: hfz
Aus zwölf Tiefbrunnen speisen die Stadtwerke die Weidener Wasserversorgung. Keine "Quelle" hat Probleme mit einer zu hohen Nitratbelastung. "Unser Wasser eignet sich ohne Einschränkungen für die Zubereitung von Säuglingsnahrung", versichert Vorstand Johann Riedl.

Dies sieht Wassermeister Norbert Weiß durch die jüngsten Messergebnisse erneut bestätigt. Am Donnerstagabend erhielt er die Analyse per E-Mail. Demnach fand das Synlab Umweltinstitut im Weidener Trinkwasser lediglich 6,33 Milligramm Nitrat/Liter. Der Grenzwert liegt bei 50 Milligramm pro Liter. Die Ergebnisse werden aktuell auch auf der Stadtwerke-Homepage www.stadtwerke-weiden.de/Wasserqualität veröffentlicht. Die in Weiden gemeldeten zwei Brunnen mit erhöhten Werten dienten den privaten Eigentümern ausschließlich zur Eigenwasserversorgung. "Sie haben nichts mit unserem Trinkwasser zu tun", betont Riedl.

Warum die hohe Qualität des Stadtwerkewassers? "Wir fördern aus 120 bis 220 Metern Tiefe. Noch wichtiger jedoch ist, dass unsere Brunnen in einem großen Waldgebiet liegen. Damit haben wir keine Probleme mit Düngung oder Gülle", erklärt Norbert Weiß. Das Unternehmen investiere ständig in die Wasserqualität. Riedl: "Darum haben wir gut zehn Hektar des ,Waldhofes' gekauft, der in der Nähe der Brunnen liegt."
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.