Starkes Signal
Angemerkt

Ein Schelm, der Taktik dabei denkt. Im Internet fragte ein Kommentator, ob der Stadtjugendring (SJR) mit der Absage der "Skate-Night" vielleicht auch über Bande spielt. Und angesichts der laufenden Verhandlungen über seine Aufgaben und sein Budget auf seine Nöte hinweisen wollte. Offen, ob das wirklich das Kalkül war. Gezeigt hat die kurze Episode in jedem Fall etwas - über den Wert der Jugendarbeit in der Stadt.

Dass es - womöglich - eine kurze Episode bleibt, ist einem privaten Unterstützer und der DJK zu verdanken. Sie wollen jetzt als Ausrichter in die Bresche springen, die "Skate-Night" kann weiterrollen. Das wäre prinzipiell einmal eine gute Lösung, weil ein sportliches Highlight für Hunderte (nicht nur jugendliche) Teilnehmer am Leben bliebe - und die Stadt gleichzeitig Geld sparen würde.

Das ist aber auch ein starkes Signal. Es zeigt, wie wichtig vielen Menschen die vermeintliche Wohlfühlarbeit des Jugendrings ist. Das sollte im Hinterkopf bleiben, wenn die Verhandlungen mit dem SJR weitergehen. Denn es wäre illusorisch zu glauben, dass sich solch elegante Lösungen wie bei der "Skate-Night" auch bei allen anderen Veranstaltungen und Initiativen finden, die wegen des Sparzwangs auf der Kippe stehen.



Im Blickpunkt Es gibt exakt 300 Erstklässler

Weiden. (mte) Die 300er-Marke bei den Abc-Schützen im kommenden Schuljahr ist geknackt. Dank der Stötzner-Schule. "Sieben Anmeldungen gingen ein", erklärt Reinhard Kausler, Rektor des sonderpädagogischen Förderzentrums. Damit gibt es im September exakt 300 Schulanfänger an den insgesamt acht staatlichen Grundschulen in Weiden.

Dabei läuft übrigens der Unterricht in der ersten Klasse der Stötzner-Schule ganz nach dem Grundschullehrplan. Allerdings gibt es laut Kausler drei Unterschiede in den Diagnose- und Förderklassen im Vergleich zur Regelschule: Der Klassenverbund ist kleiner, die Lehrer sind speziell ausgebildet und die Schüler haben drei Jahre Zeit für den Stoff der ersten beiden Klassen.

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