Statt mehr Beton lieber Bäume

Drei Varianten hatte der Gemeinderat bei der Gestaltung der Ruhezone gegenüber der Bäckerei Brunner zur Wahl: Er entschied sich für die Planung, die mit weniger Beton auskommt und den Baumbestand erhält.

Die Ruhezone gegenüber der Bäckerei Brunner soll ein neues Gesicht bekommen. Der Teilnehmergemeinschaft für die Dorferneuerung und nun auch dem Gemeinderat lagen dafür drei Planungsvarianten vor. Der erste Vorschlag beinhaltete eine Aufweitung des Bachbetts am Südufer des Etzelbachs, die in eine Kneippanlage mündet. Allerdings würde diese eingefügt in viel Beton und Pflaster. Sie wäre, auch wenn alte Bruchsteine aus der bisherigen Bachbefestigung wiederverwendet würden, teuer und pflegeintensiv.

Für die zweite Variante ist keine so große Ausweitung nötig. Sie sieht eine längere Abtreppung vor, erhält den Baumbestand und ist außerdem kostengünstiger. Eine dritte Version sieht eine kleinere Abtreppung vor. Wie die Teilnehmergemeinschaft entschied sich auch der Gemeinderat einstimmig für die zweite Variante.

Den Tagesordnungspunkt "Vollzug des Wasser- und der Abwasserabgabengesetze" verschob Bürgermeister Roman Berr auf einen späteren Zeitpunkt. Grund dafür war, dass krankheitsbedingt kein Vertreter des Wasserwirtschaftsamts zur Gemeinderatssitzung ins Gasthaus Zum Neutrasfelsen kommen konnte. Bei diesem Thema geht es um die Qualität des Abwassers, das nach der Reinigung in der Kläranlage wieder in den Etzelbach gelangt.

Für den Antrag von Elfriede und Leo Wirbel über den Einbau einer Dachgaube an ihrem Wohnhaus in Kirchenreinbach gab der Gemeinderat seine Zustimmung.

Da im Zweckverband für die Wasserversorgung der Schmidtstadtgruppe die Zahl der Verbandsräte erhöht worden ist, rückte zusätzlich zu den beiden Bürgermeistern auch Günther Renner, der 3. Bürgermeister der Gemeinde Etzelwang, nach. Für ihn musste noch ein Vertreter bestimmt werden: Die Wahl fiel auf Gemeinderat Karl Adelmann.

Bürgermeister Roman Berr informierte das Gremium und die Zuhörer noch über das Ergebnis einer Informationsveranstaltung der Firma Amplus zur Versorgung der Gemeinde mit schnellem Internet im Gasthaus Peterhof (wir berichteten).

Dabei legte Berr Wert auf den Hinweis, dass bei einem Anbieterwechsel zu Amplus die Kündigung des bisherigen Versorgers dem neuen übertragen werden sollte. Dies sei der schnellere Weg, um die bisherige Telefonnummer zu behalten. Ludwig Himmelstoß wird als Außendienstmitarbeiter des neuen Versorgers im Schulhaus Etzelwang während der Amtszeiten des Bürgermeisters an verschiedenen Dienstagen für Informationen und Hilfestellung zur Verfügung stehen.

Die Deutsche Bahn will 2017 die Sanierung ihrer Unterführungen im Bereich der Gemeinde Etzelwang anpacken. Sie trägt auch die Kosten dafür. Wenn die Gemeinde Änderungen wünscht, muss sie sich an den Kosten beteiligen. Der öffentlichen Sitzung des Rats schloss sich noch ein nichtöffentlicher Teil an.
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