Stefanie Seitz aus Köfering als "Miss Weiden"
Die Zweite ist jetzt erste Wahl

Weidens Schönste kommt aus Köfering: Stefanie Seitz (23) überzeugte mit ihren Reizen nicht nur Festwirt Gerhard Böckl (links), sondern auch die sechsköpfige Jury im Festzelt. Die Konkurrentinnen der Schönheitskönigin kamen aus München, Lauterhofen und ihrem Heimatort. Die drei Erstplatzierten treten nun bei der Miss- Bayern-Wahl in Nürnberg an. Fernziel: die Miss-Germany-Wahl im Februar im Europapark Rust. Bild: zpe
Lokales
Weiden in der Oberpfalz
12.08.2015
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Im zweiten Anlauf hat's endlich geklappt. Vor einem Jahr stand Stefanie Seitz schon einmal auf der Weidener Festzeltbühne. Damals musste sich die Studentin der Molekularen Medizin der damals 22-jährigen Sport- und Fitnesskauffrau Petra Kirner aus Unterneukirchen geschlagen geben. Am Dienstagabend ließ die 23-Jährige aus Köfering ihre Konkurrentinnen weit hinter sich und erhielt die Krone als die Schönste in der Max-Reger-Stadt.

Sechs Jurymitglieder hatten jeweils bis zu 200 Punkte zu vergeben. Dabei entfielen auf die Siegerin, die mit der Startnummer 3 ins Rennen gegangen war, 430 Zähler. Auf Platz zwei landete Kinderpflegerin Lisa-Marie Oschmann (23) aus Nürnberg. Sie kam auf 210 Punkte. 160 Punkte erhielt die Drittplatzierte, Friseurmeisterin Viola Kraus (24), aus München. Heuer traten nur sechs Damen an.

Für die 1,76 Meter große neue Miss Weiden sprachen Aussehen, Ausstrahlung und Präsentation. Stefanie Seitz mischt schon seit drei Jahren im Miss-Wahlen-Zirkus mit. Wie oft sie schon den Catwalk auf und ab geschritten ist, kann sie spontan nicht sagen. "Es ist zu einem Hobby geworden, und man lernt immer wieder neue Mädels kennen." Das Ergebnis: Viele neue Freundschaften und Kontakte zu Sponsoren. Und: "Man lernt, dass man keine Angst mehr vor Interviews hat. Das ist für meinen Beruf auch ganz wichtig." Stefanie Seitz war ihrem Ziel schon ganz nah. "Ich bin im letzten Jahr wegen zehn Punkten ganz knapp an der Miss-Germany-Wahl-vorbeigeschrammt." Miss Weiden interessiert sich für Salsa, Showtanz und die Forschung.

"Von dem her schaffe ich es vielleicht, dass ich bei der Miss-Bayern- und Miss-Süddeutschland-Wahl weiterkomme." Schwierig werde es schon. "Es sind immer so tolle Mädels dabei. Und wie die Jury entscheidet, weiß man nie." Jetzt freue sie sich erst einmal, Weiden vertreten zu können.

Festwirt Gerhard Böckl fasste die Wahlentscheidung diplomatisch zusammen: "Alles Geschmacksache." Die Siegerin habe jedenfalls das Potenzial weiterzukommen. Die Jury hatte zwei Durchgänge bewertet. Zunächst durften die Teilnehmerinnen in ihren Lieblingskleidern auftreten und mussten sich verbal präsentieren. Dann, nach einer Einlage des "Gaudi Express", ging's in Bademoden auf die Bühne. Moderiert wurde die Show von der Ex-Miss-Weiden Doris Melchner von der Miss-Germany-Corporation. Die drei Erstplatzierten haben sich automatisch für die Miss-Bayern-Wahl in Nürnberg qualifiziert.
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