Steilvorlage fürs Eigentor
Angemerkt

Im Schicksalsspiel der Stadt würde etwas mehr Teamgeist nicht schaden. Doch Herbert Tischler fährt die selbe Mauertaktik wie schon vor zwei Jahren: Kürzungen bei der Sportförderung lehnt er einfach mal ab, einen eigenen Vorschlag für Einsparungen will er erneut nicht vorlegen. Beim ersten Mal kam er damit durch. Diesmal - im Jahr eins nach der Wahl - dürfte das nicht so leicht gehen. Die Stadträte greifen mittlerweile weitaus entschlossener zum Rotstift. In allen Bereichen.

Über die Kürzungsbeschlüsse der Politik wird sich der Stadtverband für Leibesübungen in der Folge nicht beklagen dürfen (und es wohl trotzdem tun): Er hat die Chance vergeben, selbst die Initiative zu ergreifen, zusammen mit den Vereinsvertretern nach Lösungen zu suchen und Kompromisse auszuarbeiten. Ein Foul auch gegen andere Einrichtungen und Organisationen, die in Zeiten der Sparzwänge sehr wohl ihre Hausaufgaben machen, so unangenehm sie auch sein mögen. Der Sport hat den Ball nüchtern an die Politik zurückgespielt. Ein Querschuss ohne Raumgewinn. Er könnte sich noch zum bitteren Eigentor auswachsen.



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