Stetes Bemühen um das Blühen

Im Gebiet um den ehemaligen Gemeindesitz Sunzendorf tauchen etliche kleine Orte und Weiler aus den hügeligen Wäldern und Feldern auf. Die Bürger der Siedlungen ergänzen die Natur in der warmen Jahreszeit mit dem Blumenschmuck an ihren Häusern und Höfen. Das wird einmal im Jahr belohnt.

Die Landfrauen sorgen mit viel Liebe und Freude, für sich selbst und alle Vorüberkommenden, für schöne Orte. Eine symbolische Belohnung gibt es jedes Jahr mit Anerkennungsurkunden des Landkreises und Blumenpreisen.

Dank an die Sponsoren

Ortsbäuerin Monika Kiesel hatte zum Blumennachmittag in den Landgasthof Laurer eingeladen . Vorab dankte sie den Sponsoren Raiffeisenbank, Sparkasse und Gemeinde Birgland für die Zuschüsse zu den Preisen. Zur lehrreichen Unterhaltung und passend zur fünften Jahreszeit hatte Gartenfachberaterin Michaela Basler farbenprächtige Bilder zum Thema Fasching mitgebracht.

Entstehung und Bräuche der Narrenzeit gipfeln in den letzten Tagen vor Aschermittwoch. Diese haben auch Blumennamen, so wird der Samstag als Nelkentag bezeichnet. Diese Arten strahlten von der Leinwand, dazu gab es Tipps und Anregungen. Der Sonntag ist den Tulpen gewidmet, deren kräftige Farben und Arten den Frühling dominieren.

Am bekanntesten ist der Rosenmontag; die Sonnenkinder sind fast überall zu finden. Der Dienstag ist den wohlriechenden Veilchen in ihren Abarten der Stiefmütterchen gewidmet und beherrschen ebenfalls die Beete des Frühsommers. Zu Standorten, Pflege und Erhalt alter Sorten gab Michaela Basler praktische Tipps.

Mehr bekannt machen

Nach einer Pause dankte Bürgermeisterin Brigitte Bachmann den Landfrauen für die Teilnahme am Wettbewerb und lobte die Ortsverschönerungen. Sie ermunterte zum Weitermachen und bat, durch Vorschläge und Anregungen das Birgland noch mehr bekannt zu machen. Die Liebe zu Blumen und Gärten soll an die jüngere Generation weitergegeben und dadurch erhalten werden.

Das Blumenbüfett wartete dann auf die Preisträgerinnen. Die Höchstpunktzahlen der 38 bewerteten Anwesen erreichten Claudia Füssel, Anneliese mit Gabi Herbst, Ilse Übelhack, Inge Kaspar, Hilde Luber und Martina Pöllinger, denen die Urkunde ausgehändigt wurde. Weitere neun Teilnehmerinnen kamen knapp dahinter. Für sie und alle anderen gab es ebenfalls Blumenpreise.
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