Stiftung in greifbarer Nähe

Das rührige Vorstandsteam für die nächsten drei Jahre blickt mit Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl (oben rechts) voller Zuversicht in die Zukunft. Den Vorsitz der Freunde des Goglhofs übernimmt wieder Hermann Gnahn (unten rechts). Bild: gru

Wünsche zum Jahresbeginn aus der "Glückssuppe" waren die Einführungsworte des Vorsitzenden Hermann Gnahn zur Jahreshauptversammlung der Freunde des Goglhofs. "Ein abwechslungsreiches Jahr ging vorüber, und: Wir haben uns der Stiftung wieder ein klein wenig angenähert."

In seinem Rechenschaftsbericht, der im Einklang mit den gemeinnützigen Zwecken des Vereins lag, sprach Gnahn die Arbeiten zum Denkmalschutz, die Veranstaltungen zur Förderung von Kultur und Brauchtum, das Kernanliegen von Margarete Jäkel in punkto Bildung und Erziehung sowie weitere Vorstands-Aktivitäten an. Fast in jedem Monat war mindestens eine Veranstaltung zu verzeichnen.

Dies konnte Gnahn nicht alleine umsetzen, seine "Mannschaft" stand ihm mit Rat und Tat zur Seite. Vor allem Margarethe Jäkel trug ihren großen Anteil zum Gelingen der Aktionen bei. Sie zollte den "Goglhof-Freunden" Anerkennung für die Beschaffung alter Möbel für das Museum. Am Beispiel eines Tisches mit einem Fußbankerl, der nach drei Tagen vollständig restauriert und ergänzt war, zeigte sie "die Künste" ihrer Mitstreiter auf.

"Wird nicht verkauft"

Die Kasse wurde weiter gefüllt. So langsam bildet sich die Stiftung Goglhof aus. Nach der Bestätigung der zuverlässigen Führung war die einstimmige Entlastung Formsache. Bürgermeister Hans-Jürgen Strehl bestätigte: "Der Goglhof wird nicht verkauft. Die Stiftung wird schon langsam." Bis zur nächsten Jahreshauptversammlung soll dieses Thema gelöst sein.

Vor dem Film von Gottfried Maluche "Altes Handwerk" mit den Darstellungen aus früherer Zeit eines Hufschmiedes, eines Sattlers und Wagners, gab es noch kurze Grußworte des Kreisheimatpflegers Dieter Dörner und von Dr. Birgit Angerer, Leiterin des Freilandmuseums Neusath-Perschen.
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