Stinkend und staubig

Voller Körpereinsatz: Mit dem Rad besuchte die CSU Stationen am Hammerweg, wo es nach Ansicht von Bürgern Probleme gibt. Bild: uz

Ja, sie war mit'm Radl da: Die CSU Hammerweg erstrampelte sich bei einer Rundfahrt die Belange der Bürger im Sprengel. Vor allem mit der Grüngutablage und dem neuen Container haben manche Probleme.

Eingeladen hatte Ortsvorsitzender Gerhard Hegner. Wie Stadtrat Hans Blum erklärte, komme das Projekt "Möstel-Gelände" jetzt endlich in Schwung. Die Bohrungen seien abgeschlossen, der neue Eigentümer Ratisbona werde im kommenden Frühjahr mit der Bebauung beginnen. Errichtet würden Einheiten für betreutes Wohnen, dreigeschossige Eigentumswohnungen und Reihenhäuser. "Es wird auch eine Tiefgarage gebaut."

Eine weitere Station war die Johann-Sebastian-Bach-Straße. Anwohner hatten sich über Lärmbelästigung dort auf Höhe der Schopenhauerstraße beschwert. Nach Zählungen passierten den Schotterweg zur Grüngutablage rund 25 Autos - viele mit holpernden Anhängern - pro Stunde. Die Lautstärke sei unerträglich, zumal die meisten das Tempolimit von 20 Stundenkilometern nicht einhielten.

Ein Hausbesitzer forderte "Blitzer". Laut Blum ist das im kommenden Jahr möglich, wenn die Stadt den kommunalen Überwachungsdienst eingerichtet habe. Eine Asphaltierung der Straße schien nicht machbar, zumal die Kosten auf die Anlieger umgelegt werden müssten.

Blum forderte, gewerbliche Anlieferer anzuhalten, ihr Grüngut gegen entsprechendes Entgelt bei Bergler abzuliefern. "Die Anlage hier dürfen nur Private kostenlos nutzen." Am Ende des Hammerwegs begutachtete die Gruppe auch den neuen Containerstandort, der im Frühjahr aufgestellt worden sei. Anlieger berichteten, sie litten unter Geruchsbelästigung, Staub und dem ständigen Lärm der Anlieferfahrzeuge. Zudem sei der Ablauf zu hoch gelegt. Es gab die Befürchtung, dass der Standplatz im Winter von unfallgefährdeten Eisschollen übersät werde. Stadtrat Hans Forster machte einen Vorplatz An der Herbstau 15 aufmerksam, wo sich bei Regen Pfützen bildeten. Eine Lösung wäre Bepflasterung mit Rasengittersteinen durch die Stadt.
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