Straßenreinigung wird um 11,63 Prozent erhöht
Mild kommt teuer

Was das Oberpfälzer Wetter mit der städtischen Straßenreinigung zu tun hat? Bei einem eisigen Winter muss dafür nicht viel Geld ausgegeben werden. Fällt die üblicherweise kalte Jahreszeit aber mild aus, muss mehr in die Reinigung der Straßen investiert werden, wird mehr Personal gebraucht. Und genau das war zuletzt der Fall.

Zustimmung Formsache

Die Folge ist, dass die Straßenreinigungsgebühren, die kostendeckend sein müssen, zum 1. Januar erhöht werden müssen. Für die Zeitspanne bis einschließlich 2018 beträgt die Anhebung 11,63 Prozent. Einen entsprechenden Vorschlag hat jetzt der Rechnungsprüfungsausschuss unterbreitet. Dass der Stadtrat der Empfehlung zustimmt, gilt als Formsache.

Damit kostet die Reinigungsklasse 1 künftig 7,68 Euro pro laufender Meter stat bisher 6,88 Euro. Die Klassen 2 und 4 erhöhen sich von 4,30 auf 4,80 Euro. Die Vergleichszahlen in der Klasse 3 liegen bei 1,72 und 1,92 Euro. Die Klasse 5 kostet neu 2,88 statt 2,58 Euro. Und die Klasse 6 wird 10 Cent teurer (bisher 0,86 Euro).

Klasse 1 bis 3 in Innenstadt

Die unterschiedlichen Klassen stehen für die Häufigkeit der Reinigung. Je zentraler die Straßen, um so häufiger sind sie dran. So befinden sich in der Klasse 1 Josef-Witt-Platz, Max-Reger-Straße, Wörthstraße, Oberer Markt, Unterer Markt, Schulgasse, Judengasse und Weißenburgstraße. Unter die Klassen 2 und 3 fallen die weiteren Innenstadt-Straßen.

Größere Straßen wie Teile der Bahnhof-, und der Seltmann- oder die Vohenstraußer Straße gehören der Klasse 4 an. Die weitaus meisten Straßen aber fallen in die Klasse 6 (geringer Bedarf). Dazu gehören zum Beispiel der Edeldorfer Weg, die Latscher Straße oder Teile der Raiffeisenstraße.
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