Straßensperrung: "Schlauer" als die Stadt erlaubt

Wer klug ist, umfährt die gesperrte Sedanstraße großräumig oder nimmt die Bustrasse, die aber Geduld erfordert.
Es sind die "Ortskundigen", die in die gesperrten Straßen einfahren. Sie wähnen sich schlauer als die Stadt erlaubt. Denn sie glauben, dass ausgerechnet sie noch das Schlupfloch finden werden, um - an den Schildern vorbei - doch schnell ans Ziel zu kommen. Dies ist eine der Erfahrungen, die Polizei und Markus Dippold, der Leiter der Weidener Verkehrsbehörde, am Dienstagmorgen machten. Die zweite Erkenntnis: Trotz der Sperrung der Sedanstraße brach der Berufsverkehr nicht zusammen. "Es gab einige Rückstaus. Das war in der Weigel-, Bahnhof-, Schiller- und vor allem in der Nikolaistraße zu erwarten. Es ging aber relativ ruhig ab. Wir hatten Schlimmeres befürchtet", betont Dippold, der dabei auf die Verkehrsentlastung durch die Ferien verweist.

Die Verkehrsbehörde der Stadt kündigt an, dass es bei den "Unverbesserlichen", die in die gesperrten Straßen einfahren, "nicht bei mündlichen Verwarnungen" bleibe. Die Verkehrsüberwachung schreite ein.
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