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Wenn die SpVgg SV Weiden (im Bild Michael Busch, rechts) weiterhin Tuchfühlung zum Oberpfälzer Ligakonkurrenten ASV Burglengenfeld halten will, sollte das Heimspiel am Freitag gegen Don Bosco Bamberg gewonnen werden. Bild: A. Schwarzmeier

Erst zwei Siege aus neun Spielen sind für die mit großen Ambitionen gestartete SpVgg SV Weiden zu wenig. Am 10. Spieltag in der Bayernliga Nord soll bei Flutlicht-Atmosphäre gegen Bamberg die Wende eingeläutet werden. Der ASV Burglengenfeld reist derweil zum Spitzenspiel.

Die Bayernliga Nord startet bereits am heutigen Donnerstag in ihre zehnte Runde. Dabei gastiert Spitzenreiter VfB Eichstätt (1. Platz/20 Punkte) in einer vorgezogenen Partie beim Tabellenvorletzten Würzburger FV (17./4) und sollte seine Führungsposition weiter festigen können.

Offensiv-Schwächen

Nicht in die Gänge kommt dagegen die SpVgg SV Weiden (15./9), die seit der 1:2-Niederlage bei Kellerkind SpVgg Jahn Forchheim (16./9) sogar auf einen Abstiegsrelegationsplatz abgerutscht ist. Im Heimspiel am Freitagabend (19.30 Uhr) gegen die ebenfalls wenig überzeugende DJK Don Bosco Bamberg (13./10) soll der Knoten platzen. Unter Flutlicht hofft Trainer Tomás Galásek, den Gegner zu überflügeln und wieder in Richtung Mittelfeld der Tabelle vorstoßen zu können. In den letzten fünf Partien gelang der Offensivabteilung jeweils nur ein Treffer pro Partie. Während Christoph Hegenbart erst zweimal einnetzte, steht bei Sturmkollege Ralph Egeter noch gar kein Saisontor nach neun Spielen zu Buche.

Das Spitzenspiel des Spieltages steigt am Samstag um 17 Uhr beim SV Seligenporten (3./16), wenn der überraschend starke Aufsteiger ASV Burglengenfeld (5./15) gastiert. Durch den 2:1-Heimsieg über den SV Alemannia Haibach (8./13) kann die Bösl-Elf nun sogar an den Klosterstädtern vorbeiziehen und in Richtung der Aufstiegsränge schielen. Seit nunmehr vier Partien ist der Neuling ungeschlagen und feierte in dieser Zeit immerhin drei Siege. Vor allem auf Torjäger Benjamin Epifani war dabei stets Verlass. Bereits sieben Mal versenkte er die Kugel im gegnerischen Kasten.

Der Ex-Weidener Trainer Milo Janovsky hadert derzeit mit den schwankenden Leistungen seiner SpVgg Bayern Hof (9./13). Bestes Beispiel war die kuriose 3:4-Pleite im eigenen Stadion gegen Seligenporten. Seit dem knappen Sieg über Weiden am fünften Spieltag warten die Oberfranken nun schon auf einen Sieg. Vor dem Auswärtsspiel beim SC Eltersdorf (12./10) steht der tschechische Coach zudem vor der Aufgabe, seine Mannschaft auf die ungewohnte Anstoßzeit am Sonntag bereits um 11 Uhr vorzubereiten.
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