Sucht kennt viele Gesichter
Amberg-Sulzbach

Amberg-Sulzbach. Im Foyer des König-Ruprecht-Saals im Landratsamt macht vom Dienstag, 14., bis Mittwoch, 29. April, die Wanderausstellung "Einfach menschlich - von Menschen und Süchten" Station. Genesende Süchtige und Angehörige präsentieren dieses Präventionsprojekt, das sich an die Zielgruppe Jugendlicher und junger Erwachsener ab 16 Jahren richtet.

Angesprochen werden sollen Eltern und Jugendliche, Schüler, Lehrer, Süchtige und Nicht-Süchtige. Schulklassen ab der 9. Jahrgangsstufe sowie Jugend- oder Erwachsenengruppen, die sich für eine Führung interessieren, erhalten nähere Informationen beim Landratsamt Amberg-Sulzbach, Gesundheitsamt (Gerhard Fleischmann, Telefon 0 96 21/39-6 69, gesundheitsfoerderung@amberg-sulzbach.de).

Im Blickpunkt Eckpfeiler einer Risikominimierung

Kümmersbruck. (usc) Das Krisenmanagement-Konzept des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter (BDM, nebenstehender Artikel) zielt darauf ab, das aus seiner Sicht hauptsächlich bei den Landwirten liegende Marktrisiko abzufedern. Es setzt unter anderem bei der sogenannten Superabgabe an. Sie wurde im Vorfeld der morgen fallenden Milchquotenregelung für die Wirtschaftsjahre 2013/14 und 2014/15 geschaffen.

Diese Mittel, so der BDM, sollten zum Aufbau eines Marktkrisenfonds verwendet werden. Parallel gelte es, die Voraussetzungen für verbindliche Verträge zwischen der Molkereiwirtschaft und Milchviehhaltern zu schaffen, in denen ein konkreter Preis, festgesetzte Mengen, die Laufzeit und die Qualität vereinbart werden müssten, ehe die Milch den Betrieb verlässt. Das soll auch für genossenschaftlich organisierte Milchverarbeitungs-Unternehmen gelten. Darüber hinaus sei für die Erzeuger die Möglichkeit zu verankern, über mehr als eine Organisation in Verhandlungen mit Abnehmern zu treten. Branchenverbände sollten angehalten werden darauf hinzuarbeiten, dass der Milchmarkt durch eine Abstimmung der Erzeugung und Nachfrage stabil bleibe.

Tipps und Termine Bezirk lobt Kulturpreise aus

Amberg-Sulzbach. Der Bezirk vergibt auch heuer Kultur-, Jugend-Kulturförder- sowie Denkmalpreise. Erstere sind heuer für die Kategorien Objektkunst/Installation, Kleinkunst und Neuer Heimatklang mit je 3500 Euro ausgelobt. Bei der Sparte Objektkunst/Installation müssen Werk oder Person einen direkten Bezug zur Oberpfalz aufweisen. In der Kategorie Kleinkunst können sich Einzelpersonen oder kleine Ensembles bewerben. Das gilt ebenso für die Sparte Neuer Heimatklang. Der mit 3000 Euro dotierte Jugend-Kulturförderpreis würdigt unabhängig vom Genre kulturelle Aktivitäten junger Menschen (bis 21 Jahre). Der Denkmalpreis ist mit 5000 Euro ausgestattet. Vorschläge und Bewerbungen mit entsprechenden Unterlagen nimmt bis Mittwoch, 13. Mai, in Briefform der Bezirk Oberpfalz - Kultur- und Heimatpflege, Ludwig-Thoma-Straße 14, 93051 Regensburg, entgegen.
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