Super-Serenaden-Saison

Sigrid Schneider (rechts) durfte mal wieder zu den Sommerserenaden bitten: Und die Besucher tanzten reihenweise an. Entsprechend fällt die Bilanz der Hauptorganisatorin der Sommerserenaden im Max-Reger-Park für 2015 aus: "Ich bin sehr zufrieden." Bild: Kunz

Was für ein Abschluss: 5000 Besucher waren zu Gast bei der letzten Serenade der Saison, der Italienischen Nacht im Max-Reger-Park. Jetzt hat sich Hauptorganisatorin Sigrid Schneider vom Kulturbüro wahrlich Entspannung verdient. Obwohl. Wir hätten da noch einige Fragen.

Und Sigrid Schneider kennt die Antworten. In einem Telefonat - live aus dem Stadtbad - gibt sie Auskunft.

5000 Besucher beim Abschlusskonzert: Ist das Rekord?

Sigrid Schneider: Seit ich das organisiere, auf jeden Fall. Der Italienische Abend ist ja immer gut besucht, aber das war einfach spitze. Letztes Jahr mussten wir die Veranstaltung wegen des schlechten Wetters ja in die Halle verlegen und viele konnten nicht kommen. Dafür waren diesmal umso mehr da.

Und wie fanden Sie die Serenadensaison dieses Jahr?

Schneider: Das Wetter war einfach klasse. Wir mussten keine einzige Serenade absagen oder in die Halle verlegen. Ich bin sehr zufrieden. Auch unsere Spendenaktionen kamen sehr gut an. Banken oder Geschäftsleute am Unteren Markt konnten für die Serenadenkonzerte Patenschaften übernehmen. Und mit der freiwilligen Verkaufsaktion von Serenadenherzen kamen auch nochmal etwa 2500 Euro zusammen.

Gab es Beschwerden oder Zwischenfälle?

Schneider: Anwohnerbeschwerden wie vergangenes Jahr gab es keine. Wir haben besonders bei der Mittwochsserenade versucht, uns genau an die Lautstärkenwerte zu halten. Der einzige Zwischenfall war meines Wissens die Frau, die während eines Konzertes eine allergische Reaktion auf einen Wespenstich hatte. Da konnte ja ein Bandmitglied beherzt eingreifen. Ansonsten sind unsere Gäste hart im Nehmen. Sie trotzen Wind, Regen und Hitze.

Wie geht es weiter?

Schneider: Wir lassen den Italienischen Abend jetzt erst einmal sacken und fangen im September wieder mit der Planung an. Es werden auch nächstes Jahr 14 Konzerte stattfinden und der Eintritt wird frei bleiben.

"Connection2Rock" bleiben weiter Dauergäste, aber wir wollen auch wieder ganz neue Bands einladen. Wie immer werden die Serenaden von den Besuchern leben.

Ich finde es immer wieder wunderschön, zu sehen, wenn Familien auf Picknickdecken, Senioren in ihren Rollatoren und Arbeitskollegen und Radausflügler alle auf der Wiese zusammen sitzen und den Abend genießen.
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