Tell-Schützen: Weniger Mitglieder, dafür gutes Miteinander
Klein, aber lebendig

Weder Ehrungen noch Neuwahlen standen auf der Tagesordnung: So dauerte die Hauptversammlung der Schützengilde Wilhelm Tell gerade mal eine Stunde. Für Schützenmeisterin Marianne Richter war es weniger erfreulich, dass der Mitgliederstand wieder leicht zurückging - auf nun 43. Ansonsten gilt aber: "Das abgelaufene Jahr war ruhig und harmonisch."

Ordentlich besucht waren die Schießabende, weniger die Königsfeier. Einstimmig beschloss die Gilde, beim Königsschießen keine Gästescheibe mehr anzubieten. Gerne beteiligten sich die Mitglieder an den Vereinsschießen, dem Königsschießen und den Vereinsmeisterschaften, in der D-Klasse holte das Team gar den ersten Platz. Zweiter Schützenmeister Josef Höfner freute sich mit den Siegerschützen Werner Schicker, Josef Höfner, Josef Pröls, Christa Luschnat und Klaus Schmidt. Die Vereinsmeisterschaft hat dritter Schützenmeister Werner Ebenschwanger in sechs Klassen eingeteilt.

Minus in der Kasse

Den Kassenbericht legte Roland Hüttinger vor - mit einem Minus. Die Finanzen sind etwas angespannt, die Kosten können nicht gesenkt, die Einnahmen nicht erhöht werden, weshalb sich der positive Kassenbestand reduziert. In seinem Grußwort dankte Schützenmeister Harald Frischholz vom Oberpfälzer Nordgau dem kleinen, aber lebendigen Verein für den Einsatz um das Schützenwesen: "Ihr agiert harmonisch, führt den Verein gelassen und haltet prima zusammen." Ehrenkartellvorsitzender Georg Weiß lobte die Arbeit des Schützenmeisteramtes, das familiäre Klima und die wenigen, dafür umso engagierteren Mitglieder.
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