Theaterstück über Bonhoeffer

Es war eine ungewöhnliche Liebe, die der evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) und seine junge Verlobte Maria von Wedemeyer (1924-1977) in der NS-Zeit pflegten. 70 Jahre nach der Ermordung des NS-Widerstandskämpfers (im KZ Flossenbürg) wird bei kirchlichen Veranstaltungen in Ostbayern am 7. Februar an die bekannten "Brautbriefe" des Paares erinnert. Von der Liebe in einer unmenschlichen Zeit erzählt das gleichnamige Theaterstück in Neumarkt, zu dem mehrere evangelische Gemeinden und Einrichtungen einladen. In dem Ein-Personen-Stück spricht die Münchner Schauspielerin Mirjana Angelina als Maria von Wedemeyer über ihre Beziehung zu Bonhoeffer.

Unter dem Titel "Es war eigentlich nur Hoffnung ..." befasst sich die Frauenarbeit im evangelischen Dekanat Weiden ebenfalls am 7. Februar mit dem Briefwechsel. Im Mittelpunkt steht Maria von Wedemeyer als junge Frau, die voller Hoffnung erscheint. Nach Bonhoeffers Tod und dem Krieg baute sie sich eine neue Existenz in den USA auf. Auf ihre Lebensgeschichte soll bei dem Treffen (9 Uhr) im Gemeindehaus in Speichersdorf zurückgeblickt werden.
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