Tour durch weltoffene Stadt

Treffpunkt Neues Rathaus. Hier begann für den Grünen-Kreisverband und Gästeführerin Julia Braun (Vierte von links) eine besondere Stadtführung. Es galt, MdL Jürgen Mistol (Fünfter von rechts) auch die eher unbekannten Seiten von Weiden näherzubringen. Bild: Dobmeier

Weiden ist weltoffen. Das erkennt Jürgen Mistol schon an den Schildern in tschechischer und englischer Sprache. Nicht das einzige, das dem Landtagsabgeordneten der Grünen bei seiner Stadtführung auffiel.

Apropos Weltoffenheit: Weiden habe schon in der Vergangenheit vorbildliche Integrationsarbeit geleistet, als Vertriebene nach dem Zweiten Weltkrieg hier eine neue Heimat gefunden hatten, lobte Mistol. Auch heute stünden die Stadt und die Bevölkerung hinter der Flüchtlingshilfe.

Nachdem der Politiker vor einem Jahr sein Abgeordnetenbüro an der Ecke der Bürgermeister-Prechtl-/Herrmanstraße eröffnet hatte, löste der Grünen-Kreisverband Weiden/Neustadt nun sein Angebot ein, dem Regensburger eine Stadtführung zu ermöglichen. Gästeführerin Julia Braun brachte Mistol, der auch Gründungsmitglied des Fördervereins "Die Keramischen" des Keramikmuseums ist, den Grünen-Stadträten Veit Wagner und Karl Bärnklau sowie weiteren Gästen viele unbekannte Seiten und Hintergründe in der Innenstadt näher. Die Josefs- und die Michaelskirche standen ebenso auf dem Programm wie die "Hussitenkugeln".

Zufälliger "Gipfel"

Besonders gefiel Mistol jedoch ein zufälliges Aufeinandertreffen: mit Landrat Andreas Meier, OB Kurt Seggewiß und Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher. Grünen-Chef Stephan Korb kündigte den Austausch mit Jugendorganisationen an, um deren Bedürfnisse in der Stadtplanung zu berücksichtigen. Mit einer Diskussion und einem Mittagstisch im "Landgericht" im Stadtmühlweg, dem auch Stadträtin Gisela Helgath beiwohnte, endete der Rundgang.

Jeden Mittwoch von 9 bis 13 Uhr ist Simone Maas als Mitarbeiterin von MdL Mistol in der Geschäftsstelle der Grünen, Hermannstraße 1, zugegen. Sie nimmt sich der Probleme und Anregungen von Bürgen an.
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