Treue Mitarbeiter und unterm Strich ein Plus: Bäko Oberpfalz zieht positive Bilanz
Viel Ehre, reichlich Gewinn

Kleinere Brötchen muss die Bäko Oberpfalz mit Blick auf die Umsatzentwicklung nicht backen. 2013 stieg dieser um gut zwei Prozent auf 24,3 Millionen Euro im Bäcker- und Konditorenhandwerk. Am Ende wurde ein Jahresüberschuss von 201 000 Euro ausgewiesen, erklärt Geschäftsführer Walter Beer im Schützenhaus bei der 92. Generalversammlung. Zudem standen Ehrungen auf der Tagesordnung und Neuwahlen.

Zuvor aber verabschiedete Aufsichtsratsvorsitzender Josef Arnold den ehrenamtlichen Vorstand Manfred Beyer, weil dieser mit 65 die Altersgrenze für sein Amt erreicht hatte. "Du hast in den vergangenen 20 Jahren mit Klugheit und Weitsicht, mit Stil und Niveau die Entwicklung unserer Bäko geprägt und begleitet." Er überreichte Beyer einen Gutschein für einen Wellnessaufenthalt. Und noch weitere Personalien waren Thema: Weil Michael Gredler als Aufsichtsrat geht und in die Vorstandschaft wechselt, rückt Philipp Bayer für Gredler in den Aufsichtsrat nach. Zudem lief die Amtszeit für Aufsichtsrat Max Lehner ab. Er wurde allerdings wiedergewählt.

Aktuell sind bei der Bäko 60 Mitarbeiter beschäftigt. 53 in Vollzeit, 7 in Teilzeit. Diejenigen, die schon besonders lange dabei sind, ehrten Arnold und Beer. Zum Beispiel Werner Röhnert, Günther Washausen und Josef Arnold. Sie sind 35 Jahre dabei. Zwei Jahrzehnte arbeiten Martin Müller und Wolfgang Reil im Fachgroßhandel für Bäcker und Konditoren. Ein Blick in die Bilanz zeigte, dass die Bäko 91 000 Euro in den Fuhrpark investiert hat.

Zudem stimmten die Anwesenden dem Vorschlag über die Gewinnverwendung zu: 100 000 Euro werden dem Eigenkapital zugeführt, 40 000 Euro an gesetzlichen Rücklagen sowie 38 000 Euro in andere Ergebnisrücklagen eingestellt. Unterm Strich bleiben dann 23 300 Euro, die mit einer Dividende von vier Prozent ausbezahlt werden. Thorsten Schraer vom Prüfungsverband stellte die Zahlen detailliert vor. Derweil begrüßte Arnold eine Reihe von Ehrengästen wie die Ehrenbeiräte Bruno Neugirg und Alois Spitzer oder die vielen Obermeister der Innungen Weiden, Amberg, Schwandorf sowie Delegierte der Bäko Erlangen und Erzgebirge.

Georg Popp von der Bäko-Zentrale dankte ebenso für das freundschaftliche Verhältnis wie Thomas Ludwig von der Volksbank Weiden.
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