Trotz Abitur Zeit für die Musik

Der Nachwuchs steht. Der Fachbereich Klavier der Franz-Grothe-Schule hat mit seinem Programm "Piano and more" wieder einmal bewiesen, dass es an musikalischen Talenten nicht fehlt. Bild: zpe

Der "Fool on the Hill" von den Beatles war ebenso zu hören wie die Filmmusik von Harry Potter. Unter dem Motto "Piano and more" stellte sich der Fachbereich Klavier der Franz-Grothe-Schule wie gewohnt in eindrucksvoller Weise dar.

Die seit 1991 bestehenden Fachbereichskonzerte der Grothe-Musikschule bringen im jährlichen Wechsel rein pianistische und dann wieder kammermusikalische Werke zu Gehör. Den Abend im Gustav-von-Schlör-Saal der Max-Reger-Halle eröffnete dieses Mal Lena Bacher technisch sauber mit Mozarts Fantasie in d-moll. Neben weiteren Originalstücken der Klavierliteratur zu zwei Händen hörte man auch unkonventionell erarbeitete Musik, wie Larissa Reils über das Gehör selbst arrangierte Charthits "Too Close" und "Superheroes".

"Harry in Winter"

Aber auch selbstkomponierte Popstücke war da zu hören. Etwa "Gib mir bitte die Chance", gespielt und eindrucksvoll gesungen von Thomas Scharlo. Weitere kammermusikalische Leckerbissen aus dem Programm waren die Filmmusik aus "Harry Potter", daraus "Harry in Winter" in der Bearbeitung für Streicherensemble mit Klavier von Johanna Luther, gespielt von Lena Reichel, Nadja Kayser, Astrid Panaget, Johanna Picker, Martin Panaget und Theresia Wittmann.

Zum ersten Mal auf der Bühne stand Linda de Wilde, die zusammen mit dem neugegründeten Gesangstrio Thomas Scharlo und Oleg Tynkov das "Wienerlied" sang. Am Klavier saß Elias Schmauß. Auf die Großen folgten die jüngeren Musiker. Elias Schmauß zauberte den Beatles-Klassiker "Fool on the Hill" auf dem Klavier und die Abiturientin Antonia Pröls bewies mit Franz Schuberts "Impromptu As-Dur", dass man auch neben dem Prüfungsstress Zeit zum Musizieren finden kann.

Die neun Lehrer

Auf der Bühne standen Schüler der Klassen Petra Bäumler-Lang, Wolfgang Charanza, Heike Hübner, Johanna Luther, Franz Nestler, Johanna Noetzel, Joachim Pfützenreuter, Veneta Radoeva und Margit Sollfrank.
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