TSV Großbardorf kommt - Weiden in Aubstadt
Bayernliga-Gipfel steigt in Eichstätt

(af) Noch drei Spieltage hat die Fußball-Bayernliga Nord vor dem Eintritt in die Winterpause zu absolvieren. Bereits an diesem Wochenende könnte eine Vorentscheidung fallen, wer als Spitzenreiter in die spielfreie Zeit geht. Im Liga-Gipfel prallen der Tabellenzweite VfB Eichstätt (2. Platz/39 Punkte) und Klassenprimus TSV Großbardorf (1./41) aufeinander.

Ein Favorit ist nur schwer auszumachen. Die Dramaturgie will es, dass sich zwei Teams mit beeindruckenden Statistiken begegnen. Der Gastgeber stellt mit Abstand die beste Heimmannschaft. Zu Hause sind die Oberbayern noch ungeschlagen. Neun Siege und ein Unentschieden in bislang zehn Spielen sind eine überragende Bilanz des Teams von Trainer Markus Mattes.

Starke TSV-Defensive

Wenn es jemandem zuzutrauen ist, die Eichstätter Heimstärke zu durchbrechen, dann dem TSV Großbardorf. Die Grabfeld-Gallier belegen aus gutem Grund Platz eins in der Auswärts-Tabelle. Deren Prunkstück ist die Defensive. In neun Spielen auf des Gegners Platz ließ der TSV erst drei Gegentore bei fünf Siegen, drei Unentschieden und einer Niederlage zu. Lediglich vom Gastspiel beim SV Alemannia Haibach (1:0) kehrten Coach Dominik Schönhöfer und Co. als Verlierer zurück. Einen psychologischen Vorteil besitzt der TSV auch: Die Vorrundenpartie entschieden die Großbardorfer mit 2:0 für sich.

Lachender Dritter bei dieser Konstellation könnte die SpVgg Bayern Hof (3./39) sein. Bei einem Unentschieden im Spitzenspiel würden die Gelb-Schwarzen auf Platz zwei vorrücken und mit Tabellenführer Großbardorf gleichziehen. Voraussetzung dazu ist allerdings ein voller Erfolg im oberfränkischen Derby beim launischen, aber daheim immer noch unbesiegten FC Eintracht Bamberg (9./24).

Hinspiel 0:1

Im direkten Verfolgerduell messen der TSV Aubstadt (6./32) und die SpVgg SV Weiden (5./34) die Kräfte. Die Oberpfälzer haben keine guten Erinnerungen an das Hinspiel. Nach einer schwachen zweiten Halbzeit kassierten die Weidener mit 0:1 die erste Saisonniederlage, was eine Wochen währende Schwächephase einläutete. Von der hat sich die Mannschaft von Trainer Tomas Galasek längst erholt. Sieben Siege und ein Remis in den letzten acht Begegnungen sind eine Duftmarke. Die Aubstädter dagegen landeten in den vergangenen 360 Minuten lediglich einen Dreier.

Der lange Zeit so famos auftrumpfende ASV Burglengenfeld (12./21) hat mit Verletzungssorgen und einem Abwärtstrend zu kämpfen. Der Aufsteiger ist nur noch einen Punkt von der Relegationszone entfernt. Beim Schlusslicht VfL Frohnlach (18./12) soll die Wende gelingen.
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