Turbulente Fahnenweihe

Bei der "turbulenten Fahnenweihe" ist oft guter Rat teuer. Der Burschenverein Rothenstadt hat wieder eine tolles Theaterstück auf die Bühne gebracht. Vier Aufführungen sind noch geplant. Bild: R. Kreuzer

Der Heimat- und Trachtenverein "Grasgrün" feiert Fahnenweihe. Das Fest dauert drei Tage. Die neun Schauspieler des Burschenvereins machen zwei Stunden daraus. Die aber haben es in sich.

Die Premiere im evangelischen Gemeindehaus in Rothenstadt war auf jeden Fall ausverkauft. So kann es nach Ansicht des Rothenstädter Burschenvereins weitergehen. Immerhin stehen noch vier weitere Vorstellungen auf dem Programm: am 3. und 5. sowie am 9. und 10. Januar, jeweils um 20 Uhr.

Eigentlich sollte diese Fahnenweihe für den Festleiter Max Fichtl das Fest des Jahres werden, aber leider kommt alles anders, als er denkt. Er ist übernervös und kann sich seine Festrede nicht merken. Tochter Lisa, die Festjungfrau, will er mit dem Nachbarsohn Martl verheiraten. Sie aber wird aufmüpfig. Und der Mitorganisator, sein Freund Leo, muss plötzlich verreisen. Max weiß nicht mehr, wo ihm der Kopf steht.

Da kommt auch noch Aushilfskellnerin Heidi an. Bei ihr haben er und Leo vor mehr als 20 Jahren übernachtet. Max weiß bis heute nicht, was damals geschehen ist, weil er ziemlich betrunken war. Seine Frau Bärbl darf nichts erfahren. Er flüchtet und stellt sich krank. Freund Gustl soll die Festrede halten. Heidi teilt ihm mit, dass jene Nacht nicht ohne Folgen geblieben ist und dass der Discjockey Jimmy das Ergebnis ist. Max ist der Ohnmacht nahe.

Am nächsten Tag muss er erfahren, dass die Rede von Gustl ein einziges Chaos war und seine Tochter Lisa und Jimmy, sein vermeintlicher Sohn, ein Paar sind. Jetzt ist Max dem Wahnsinn nahe.
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