Uli Grötsch besucht neue Dienststelle in Dr.-Pfleger-Straße
Datenflut beim Zoll

Als "wichtige Rädchen in der elektronischen Zollabwicklung" bezeichnete MdB Uli Grötsch (Mitte) die Weidener Spezialisten.
Seit Ende August nutzen die Bediensteten der Zertifizierungsstelle des Zolls in Weiden das Gebäude des ehemaligen Kreiswehrersatzamts in der Dr.-Pfleger-Straße. Über die sehr spezielle Tätigkeit der Zöllner informierte sich Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch (SPD) bei einem Besuch. Dabei verschaffte er sich einen Überblick über das Verfahren der Zertifizierung von Zoll-Software-Produkten, den Probebetrieb und die Verwaltung der Teilnehmerdaten.

Erstaunt zeigte sich MdB Grötsch über die signifikanten Kennzahlen im Bereich der elektronischen Zollabfertigung. Denn auch beim Zoll haben elektronische Anmeldungen längst das Papierverfahren fast vollständig ersetzt. Jährlich werden 9 Millionen Einfuhr- und 20 Millionen Ausfuhranmeldungen abgefertigt. Dies bedeutet einen elektronischen Datenaustausch mit einem Volumen von 400 Millionen technischen Nachrichten. Damit diese Nachrichtenflut reibungslos bewältigt werden kann, dürfen nur Firmen, die eine geprüfte Software verwenden, an den elektronischen Verfahren der Zollverwaltung teilnehmen.

Sowohl die Prüfung der Software-Produkte (Zertifizierung), als auch die Verwaltung und Betreuung der für die jeweiligen IT-Fachverfahren angemeldeten Firmen wird bundesweit ausschließlich am Standort Weiden durchgeführt.
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