Unerwarteter Nachwuchs
Angemerkt

Ausgerechnet. Die Gerhardingerschule, die ein Jahr lang im Feuer einer möglichen Schließung stand, ist die einzige Grundschule der Stadt, die nächste Woche mehr Kinder einschult als letztes Jahr. 39 statt 28. Nicht ganz unschuldig daran sind fünf besondere Erstklässler: drei kleine syrische und zwei ukrainische Kriegsflüchtlinge.

Der Schulentwicklungsplan, das räumt OB Kurt Seggewiß unumwunden ein, wird gerade von einer Entwicklung überholt, mit der so niemand rechnen konnte. Aus dem Camp Pitman und den dezentralen Flüchtlingswohnungen wird dazu der Ruf nach Kindergartentäschchen laut: Ganz viele Knirpse kommen in den Kindergarten - und auch sie irgendwann zur Schule.

christine.ascherl@derneuetag.de

Hintergrund Mittelschule: eng mit Firmen

Weiden. (ca) Natürlich dreht sich nicht alles um Flüchtlinge. Das Schulamt sieht in der Weiterentwicklung der Mittelschulen eine große Herausforderung des neuen Schuljahrs. Laut Schulrat Johann Hilburger wird ein Schwerpunkt auf die Kooperation mit Firmen gelegt. Zudem steht die Einführung des neuen Mittelschullehrplans vor der Tür. Das könnte Teil des Aufgabengebiets der neuen Schulrätin Elisabeth Junkawitsch werden.

Sie war ab 1995 Mittelschullehrerin in Eschenbach und Grafenwöhr, ab 2006 stellvertretende Schulleiterin der Mittelschule Neustadt/WN. Seit 2007 war sie als Seminarleiterin, später als Studienseminarleiterin, für die Ausbildung der jungen Mittelschullehrer zuständig.

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