Unfallfahrer nickt mit 2,4 Promille am Steuer ein
Flucht in den Schlaf

Das schlechte Gewissen schien ihn nicht zu plagen. Nach seiner Unfallflucht parkte der Fahrer den Wagen vor seiner Wohnung - und nickte am Lenkrad ein. So fand dann auch die Polizei den 49-Jährigen, der - laut Alkomat - 2,4 Promille hatte.

Im Kreisverkehr in der Friedrich-Ebert-Straße hatte der Weidener gegen 23 Uhr den Radius falsch berechnet. Mit seinem Auto prallte er gegen den geparkten Opel eines 53-Jährigen, richtete an dessen Stoßstange Schaden in Höhe von rund 500 Euro Schaden an. Wie die Polizei berichtet, stieg der Unfallfahrer "deutlich schwankend" aus, besah sich das Malheur, setzte sich wieder ins Auto und brauste davon. Sein Pech: Zeugen notierten das Kennzeichen und riefen die Polizei.

Die musste zunächst feststellen, dass die Halteradresse überholt war - der Mann war kürzlich umgezogen -, konnte dann aber doch die neue Adresse ermitteln. Dort stießen sie auf den Opel Corsa, der mit eingeschaltetem Licht vor dem Anwesen stand. Und auf den schlafenden Fahrer, der "deutlichen Alkoholgeruch" verströmt habe.

Ungeklärt sind zwei weitere Fälle von Unfallflucht. In der Nacht zum Donnerstag zwischen 22.25 Uhr und um 1.25 Uhr krachte es auf einem Parkplatz am Rotkreuzplatz, wo ein 18-jähriger Weidener seinen Mercedes GLK 200 CDI abgestellt hatte. Als er von einer Geburtstagsfeier zurückkam, bemerkte er hinten links einen frischen Unfallschaden. Die Reparatur dürfte rund 500 Euro kosten.

Ähnlich erging es einer 20-Jährigen aus dem Landkreisosten, die ihren 1er BMW am Mittwoch gegen 9 Uhr am Bahnhof geparkt hatte. Dreieinhalb Stunden später war auch dieser Wagen hinten rechts ramponiert, und vom Verursacher fehlte jede Spur. Der Schaden beläuft sich ebenfalls auf 500 Euro. Hinweise in beiden Fällen an die Polizei, Telefon 0961/ 401-321.
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