Uniform passt

Der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Heinz Preßl (Zweiter von links), und Bezirksvorsitzender Gerhard Knorr (Zweiter von rechts, hinten) ehrten etliche langjährige Kollegen. 50 Jahre sind Christian Staudinger (vorn Vierter von links) und Werner Korotczuk (Mitte zweite Reihe) dabei.

Bayerns Polizisten haben sich zu 69 Prozent für die neue blaue Uniform ausgesprochen. Die Gewerkschaft der Polizei begrüßt das klare Ergebnis. Aber bei der Jahreshauptversammlung wurden auch kritische Töne angeschlagen.

Beim Treffen der Polizei-Gewerkschafter in der Gaststätte "Zum Zoiglbauer" in Mitterteich stellte Vorsitzender Heinz Preßl fest, dass es immer vordergründiges Ziel gewesen sei, eine qualitativ hochwertige und moderne Uniform für alle zu bekommen.

Rüffel für den Minister

Nach dem Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden und einem Vortrag von Veronika Schubert zu aktuellen Versicherungsthemen übergab Preßl das Wort an GdP-Bezirksvorsitzenden Gerhard Knorr. Der bedauerte, dass der bayerische Innenminister nicht Wort gehalten habe. "Die durch Pensionierung frei gewordenen 150 Stellen in der Oberpfalz wurden nicht ersetzt." In den Dienststellen werde die Personaldecke immer dünner, sagte Knorr. Zugleich sprach der Bezirksvorsitzende die Änderungen der Schichtdienstzeiten an. In Workshops werden Betroffene verschiedener Dienststellen mitarbeiten und versuchen, neue Schichtmodelle zu erarbeiten. Sollte sich dabei herausstellen, dass es in Teilbereichen nicht anders geht, werde man wohl auch den bisherigen Wechselschichtdienst beibehalten müssen, so die Forderung der GdP. Innenminister Herrmann habe bereits signalisiert, dass man auch über Ausnahmeregelungen reden könne.

G7-Gipfel: Es funkt

Knorr äußerte sich auch zum G7-Gipfel Anfang Juni auf Schloss Elmau. Dazu sei der Funk für die Einsatzkräfte auf den neuesten Stand gebracht worden. Die Einsatzkräfte mussten rund 400 Geräte bedienen, sich alle gemeinsam in das Netz einloggen und testen, ob alle Funksprüche zeitnah durchkommen.Auch wollte man testen, ob einzelne Gruppen zusammengeschaltet und die Einsatzkräfte sich in andere Funkzellen einloggen können, fuhr Knorr fort. Nach insgesamt drei Durchläufen stehe jetzt fest: "Das Netz hält den Belastung stand und funktioniert störungsfrei. Einschränkungen sind nicht zu befürchten."
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