Unternehmer und Gewerkschaften wollen für das neue Gewerbegebiet werben
Schulterschluss für West IV

Im Speisesaal der neuen FOS/BOS war sich OB Kurt Seggewiß (rechts) mit Vertretern von Industrie, Handel und Handwerk ebenso einig wie mit den Gewerkschaften: Weiden braucht ein Gewerbegebiet West IV. Bild:: Huber
Der Ort des Treffens war bewusst so gewählt: Im Speisesaal der neuen FOS/BOS mit Blick auf das Technologiezentrum. Zwei Projekte, die auf neuartigen Wegen schnellstens umgesetzt wurden, wie Stadtkämmerin Cornelia Taubmann feststellte. Und zwei Projekte, die der Jugend gewidmet sind, wie Oberbürgermeister Kurt Seggewiß betonte. Für die Zukunft der Kinder in der Region steht auch das geplante Gewerbegebiet West IV. Und deshalb sind sich die Vertreter der Stadt, der Unternehmen und der Gewerkschaften alle einig: Das Gewerbegebiet muss kommen.

Bei der Diskussionsrunde am Montagabend kündigten die Sozialpartner allesamt an, bis zum Bürgerentscheid am 9. November noch kräftig die Werbetrommel rühren zu wollen. Für die IHK sagte Gerhard Ludwig, die schweigende Mehrheit müsse gut informiert werden. Dann sei er auch optimistisch, dass sich die Bevölkerung mit überwältigender Mehrheit für das neue Gebiet aussprechen werde. Schließlich sollten dort nicht wenige Firmen mit großem Flächenbedarf ansiedeln, sondern solche, die qualifizierte Arbeitsplätze anbieten. Ohne Gewerbegebiet wäre die Region tot, machte Ludwig unmissverständlich klar.

Unterstützung signalisierten auch Vertreter des Wirtschaftsclubs, der Handwerkskammer und der Wirtschaftsjunioren. Für die Gewerkschaften betonten Helmut Fiedler und Josef Bock, das Gewerbegebiet sei für eine vernünftige Stadtentwicklung unabdingbar.

Zu Beginn hatte OB Seggewiß darauf hingewiesen, dass etliche Gebiete bei Untersuchungen durchs Raster gefallen seien. "Nur West IV nicht." Über "Invest Bavaria" geb es bereits interessante Anfragen. Aber auch Handwerksbetriebe aus der Stadt und der Region hätten für insgesamt 30 bis 40 Hektar Anfragen gestellt.

Bürgermeister Lothar Höher sprach von einer epochalen Entscheidung. Er erinnerte daran, dass die Firma Witt ohne die Erweiterungsmöglichkeit im Weidener Westen die Stadt verlassen hätte. "Dann gäbe es noch Witt, aber nicht mehr Witt Weiden."
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