Unverzichtbar in der Gemeinde

Dank für die Treue sagten der Frauenbund Herz Jesu mit Vorsitzender Beate Köstler (rechts) und Stadtpfarrer Gerhard Pausch (links daneben) den geehrten Mitgliedern. Bild: Dobmeier

Der katholische Frauenbund Herz Jesu hat eine lange Geschichte: Seit 66 Jahren bereichert er das Leben in der Pfarrei. Bei der Hauptversammlung ging es nun aber nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Zukunft. Nämlich um das neue Pfarrheim.

Engagement kann man den Mitgliedern des Frauenbundes Herz Jesu wirklich nicht absprechen. Ein Beispiel dafür ist die tatkräftige Unterstützung bei der Aufnahme und Versorgung der Flüchtlinge in der Pfarrei. Dies war aber nur eins von vielen Themen bei der Jahreshauptversammlung, zu der sich die Frauen nun im voll besetzten Bibelsaal der Pfarrkirche trafen. Darunter waren auch zwei neue Gesichter: Vorsitzende Beate Köstler hieß Martha Ständle und Gerda Nickl in der Gemeinschaft willkommen. Gleichzeitig forderte sie dazu auf weiter für die Mitgliedschaft im Frauenbund zu werben.

Was die Frauen eine, die älteren wie die jüngeren, sei die Dankbarkeit, Gleichgesinnte und für das eigene Denken und Erleben eine Heimat gefunden zu haben, erklärte Beate Köstler. Ihr besonderer Dank ging an ihr Team mit Margareta Bindl, Marion Neuner, Erika Steger, Petra Meiler, Rosi Wild, Michaela Schwarzmeier, Evi Rauch und Erna Möller für die tatkräftige Unterstützung. In seinem Grußwort bekräftigte Stadtpfarrer Gerhard Pausch, dass die Mitglieder des Frauenbundes einen festen Platz im Gemeindeleben der Pfarrei haben. Daneben ging er auch auf die Zukunft des Pfarrheims ein. Demnach werden die Abrissarbeiten im Mai beginnen. Besonders freue er sich, dass im geplanten Neubau zwei Wohngruppen der Katholischen Jugendfürsorge und die Heilpädagogische Tagespflege einziehen können. Daneben gebe es Platz für Wohnungen. Die Planungen für das neue Pfarrheim im Pfarrgarten würden dieses Jahr beginnen. Besonders wichtig sei ihm, dass die Pfarrei dahinter steht.

Lob fürs Führungsteam

Bezirksvorsitzende Margit Konze lobte die Arbeit der Vorsitzenden und ihres Führungsteams, die viel Herzlichkeit ausstrahlten und so eine schöne Atmosphäre des Miteinander ermöglichten. Gemeindereferentin Doris Schmidt referierte über Therese von Lisieux. Sie gab einen Überblick über das kurze, aber durch den Glauben erfüllte Leben der Heiligen, die 1873 in Alencon in Frankreich geboren wurde und mit nur 24 Jahren im Kloster in Lisieux starb.

Einladung erfolgte zu einer Tagesfahrt am 12. Juli zum Kloster Benediktbeuern mit Besuch des Kochelsee ein. Ehrungen gingen für 65 Jahre Mitgliedschaft an Ida Burghofer, für 50 Jahre an Josefine Neiser. 40 Jahre: Irene Schlamminger. 35 Jahre: Maria Buhl. 30 Jahre: Berta Nickl. 25 Jahre: Anna Ertl und Martina Freundorfer.
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