US-Garnison setzt auf umweltfreundliche Autos
Army jetzt elektrisch

Dienststellenleiter Harald Müller beim Aufladen des ersten Elektro-Nutzfahrzeugs der US-Armee für den Einsatz in den Kasernen und im Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Bild: hfz
Schon mehrmals wurden die US-Standorte der US-Armee Garnison Bavaria als umweltfreundlichste Kasernen der US-Armee ausgezeichnet. Mit zehn nagelneuen Elektroautos unterstreicht die US-Garnison dieses Umweltdenken jetzt noch einmal.

Kommandeur Colonel Mark Colbrook, der die Bestellung der Elektro-Nutzfahrzeuge anordnete, unterstützt damit die Energie-Einspar-Richtlinien der US-Regierung, die aussagt, dass Spritkosten gesenkt werden sollen und daher der Fuhrpark auf umweltfreundliche Fahrzeuge umgestellt werden sollte. "Die Anschaffung der Elektro-Nutzfahrzeuge ist eine von vielen Initiativen der Garnison zum Umweltschutz. Wir schützen die Natur und sparen dabei noch Energiekosten", so Colonel Colbrook.

Mit Strom aus der Steckdose fahren in Zukunft die Mitarbeiter der Bau- und Planungsabteilung (Department of Public Works) zu den Baustellen in den US-Kasernen Vilseck und Grafenwöhr sowie im Truppenübungsplatz Grafenwöhr.

"Der Strom für die neuen Elektrofahrzeuge kommt zum großen Teil von den zahlreichen Solarmodulen, die auf vielen Dächern der Kasernengebäude montiert sind", berichtet Elisabeth Prem von der Umweltabteilung der US-Garnison. "Die Elektro-Nutzfahrzeuge haben eine Reichweite von etwa 100 Kilometern, sind mit verschiedenen Aufbauten nach den Bedürfnissen der Handwerker ausgestattet und verbrauchen nur etwa ein Drittel der Energie- und Wartungskosten gegenüber herkömmlichen Fahrzeugen", bemerkt Harald Müller von der Bau- und Planungsabteilung der US-Garnison.
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