Vandalen lassen es weiter krachen

"Pure Zerstörungswut" habe sich hier Bahn gebrochen, befindet die Polizei: Gleich in vier neuen Fällen von Vandalismus müssen die Gesetzeshüter ermitteln.

In der Weigelstraße ließ es ein Unbekannter besonders krachen. Am Samstag zwischen 0 und 2.45 Uhr bog er einen Verkehrszeichenmasten so oft hin und her, bis der Aluminiumständer knickte. Daraufhin riss er ihn aus der Verankerung. Mit dem Masten schlug der Täter auch noch die Schaufensterscheibe eines Geschäftes für Berufsbekleidung ein. Dann warf er ihn weg und verschwand. Aus Sicherheitsgründen verschalte das Technische Hilfswerk das 2,80 mal 2,20 Meter große Schaufenster (280 mal 220 cm). Der Schaden beläuft sich auf 2200 Euro, der größte Teil zulasten des 82-jährigen Hausbesitzers.

Mit einem spitzen Gegenstand verkratzte ein anderer Täter die Heckklappe eines Skoda Superb, den sein 66-jähriger Besitzer in der Christian-Seltmann-Straße abgestellt hatte. Die Polizei grenzt die Tatzeit auf Freitag, 18 Uhr, bis Samstag, 11.30 Uhr, ein. Der Schaden beträgt 250 Euro.

Rund 50 Euro mehr muss eine 23-Jährige für die Reparatur ihres VW Polo berappen: Am Samstag zwischen 21 und 23.15 Uhr wurde in der Neustädter Straße die Heckscheibe zertrümmert.

Bereits in der Nacht zum Freitag hatte ein Vandale in der Bahnhofstraße zugeschlagen. Am Mercedes SLK eines 52-Jährigen aus dem Landkreisosten zerdepperte er die Windschutzscheibe und brach den Scheibenwischer ab. Den Schaden schätzen die Gesetzeshüter auf 800 Euro.

Hinweise an die Polizei, Telefon 0961/401-321.
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