Veranstaltung am Mittwoch - Vereine weichen nach Sperrung in Realschule aus
Flüchtlinge: Stadt informiert

Die Zahl der Flüchtlinge in Weiden soll sich stark erhöhen, die Mehrzweckhalle (MZH) wird deshalb Notunterkunft. Die Stadt reagiert auf diese Entwicklung mit einer Infoveranstaltung am Mittwoch, 11. November, ab 19 Uhr im großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses. Überschrift: "Situation der Flüchtlinge in Weiden".

Dabei wird OB Kurt Seggewiß einen Bericht über die aktuelle Lage abgeben, in dem er unter anderem Zahlen von Neuankömmlingen in Weiden erläutern wird. Ebenfalls zur Veranstaltung angekündigt sind stellvertretende Rechts- und Sozialdezernentin Nicole Hammerl, der stellvertretende Leiter des Sozialamtes, Thomas Hentschel, Jutta Häusler, Leiterin des Amtes für Hochbau und Gebäudemanagement, sowie Bärbel Otto, Leiterin des Jugendamtes. Sie werden wie der OB für Fragen zur Verfügung stehen.

Ein paar Antworten haben unterdessen einige Vereine, die von der Sperrung der MZH direkt oder indirekt betroffen sind: Turnerbund, Handball-Club und DJK. Bei einem Gespräch sei es gelungen, den Spielbetrieb, der in der Mehrzweckhalle geplant war, aufrechtzuerhalten, berichtet Christian Meiler (Sportbüro). Auch wenn es dabei zu Verschiebungen kommen werde und es teils noch die Einwilligung der Verbände brauche. Die Lösung sei ein Ausweichen in die Realschulhalle. Die Gespräche seien positiv verlaufen. Der Tenor habe gelautet: "Wir packen das." Mit weiteren Sportgruppen und Vereinen, die die MZH für Trainingseinheiten nutzen, würden noch Unterredungen folgen.

In jedem Fall hat die Sperrung schon jetzt Auswirkungen auf den Betrieb in der Realschulhalle. Es kommt zu Verschiebungen, teils Kürzungen der Trainingseinheiten. Die Stadt spricht in einer Mitteilung von kleineren Änderungen bei der Belegung (über Einzelheiten informiert ein Ersatzplan, der in der Halle aushängt). Vorerst könnten aber weiter alle Gruppen ihre Einheiten abhalten.
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