Verantwortliche mit Christkindlmarkt 2014 zufrieden - 6700 Euro gespendet
Kein Schnee, keine Klagen

Der Christkindlmarkt ist vorbei, zum Abschluss bekamen Veranstaltungsmanagerin Gertrud Wittmann (links) und OB Kurt Seggewiß (Mitte) noch eine Spende für die sozialen Zwecke der Stadt. Überreicht wurde sie von Verbandschef Gerhard Donhauser (von links), Arbeitsgemeinschaft-Vorsitzendem Hans Blum, Markt-Organisatorin Daniela Margraf und Claudia Heindl, die mit Mann Hannes die Benefiz-Verlosung organisiert hatte. Bild: Huber
Wer bis kurz vor Weihnachten arbeitet, darf gern auch mal später mit der Bescherung beginnen. Üppig war das Geschenk ohnehin, das die Verantwortlichen des Christkindlmarkts am Mittwoch Oberbürgermeister Kurt Seggewiß überreichten: 6700 Euro spendeten sie für die sozialen Zwecke der Stadt. Das Geld ist der - aufgerundete - Reingewinn aus der alljährlichen Verlosung am Markt. 23 240 Lose kauften die Besucher, um damit eine der 296 Gänse, Gockel oder Enten zu gewinnen. Durch die erneute Spende summieren sich die Zuwendungen der Marktkaufleute im Lauf der Jahre auf fast 250 000 Euro.

Imposante Zahlen. Allerdings stand der Markt 2014 auch für etwas, das sich nicht in Ziffern ausdrücken lässt: Aus Sicht von Stadt und Marktkaufleuten lief er optimal. "Ich habe keinerlei Beschwerden bekommen", berichtete Seggewiß. Einzig: Ein paar Bürger hätten sich gewünscht, dass das Treiben noch bis ins neue Jahr weitergeht. Die Kaufleute um Verbandsvorsitzenden Gerhard Donhauser werden's gerne hören. Auch sie hätten diesmal keine negativen Erfahrungen gemacht und keine Klagen von den benachbarten Geschäften gehört. Selbst das wenig stimmungsvolle Wetter sei gut gewesen: kein Schnee - keine Glätte - viele Besucher.

Bewährtes Konzept

Veränderungen im Konzept werde es deshalb kaum bei der nächsten Auflage geben. Donhauser: "Warum sollen wir was kaputtmachen, das so gut läuft?" Das sehen auch andere so. Hans Blum, Vorsitzender der für den Markt zuständigen Arbeitsgemeinschaft, spricht von einem bewährten Prinzip, das hinter dem Treiben ums Alte Rathaus stehe. Das bewiesen auch die vielen Gäste von außerhalb. Die zahlreichen Tschechen und Amerikaner genauso wie die Touristen, die mit Bussen Weiden deshalb ansteuerten.

Lob ging bei dieser Gelegenheit an die Stadt und die federführende Veranstaltungsmanagerin Gertrud Wittmann: Die Zusammenarbeit und das Kulturprogramm seien optimal gewesen. Hinzu komme, dass der Markt die Stadt unterm Strich nichts koste. Die Standgebühren wiegen die Ausgaben wieder auf. Für die Kommune ist so eine kostenlose Attraktion zurzeit sicher auch so etwas wie ein Weihnachtsgeschenk.
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