Verdacht auf Geheimnisverrat

(ca) Die Wirtschaftsabteilung der Staatsanwaltschaft Regensburg ermittelt gegen zwei ehemalige Mitarbeiter eines Spezialglasherstellers aus der Oberpfalz. Im Raum steht der Verrat von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen. Dies bestätigte stellvertretender Pressesprecher Oberstaatsanwalt Markus Pfaller unserer Zeitung. Im Zuge der Ermittlungen gab es eine Durchsuchung. Das sichergestellte Material wird derzeit gesichtet.

Nach bisherigen Informationen wird den beiden Ingenieuren vorgeworfen, das Material über die Herstellung von Spezialglas nach China verkauft zu haben. Nach Paragraf 17 des UWG (Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb) kann der Verrat von Geschäftsgeheimnissen mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren, in besonders schweren Fällen (wenn das Geheimnis im Ausland verwertet werden soll) mit bis zu fünf Jahren geahndet werden.
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