Verdi-Senioren Oberpfalz: Kritik an Beitragskürzung in der Rentenversicherung
Sorgen vor Altersarmut

Weiden. Erhebliche Sorgen machen sich die Verdi-Senioren Oberpfalz um die Alterssicherung der jungen Menschen. Aufgeschreckt hat Bezirksvorsitzenden Manfred Haberzeth die Mitteilung über Planungen zur Beitragskürzung in der Rentenversicherung. Hier müssten die gesetzlichen Grundlagen so verändert werden, dass die Bildung von Rücklagen verbessert wird.

Er erinnerte bei der Herbstsitzung im Hotel Post an die Vorschläge des DGB im Jahr 2012. Hier sei ein langfristiges Finanzierungskonzept zur Sicherung des Rentenniveaus und Verbesserungen bei der Erwerbsunfähigkeitsrente vorgelegt worden. Wer ernsthaft das Rentenniveau sichern und nicht weiter senken wolle, müsse von den geplanten Beitragssenkungen Abstand nehmen. "Die derzeitigen Planungen zementieren den Weg in die Altersarmut."

Stellvertretender Bezirksgeschäftsführer Karlheinz Winter berichtete über Tarifauseinandersetzungen, die auch Auswirkungen auf die Altersversorgung hätten. Das sei bei der letzten Auseinandersetzung bei den Stationierungsstreitkräften der Fall gewesen und habe auch auf die Tarifverträge bei den Ersatzkassen zugetroffen. Jetzt folge der Angriff der öffentlichen Arbeitgeber auf die Zusatzversorgung. Für 2015 planen die Senioren wieder zwei Fahrten. Im Mittelpunkt stehe aber auch die Information zu politischen Themen und Alltagsfragen.
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