Verehrer aus einem fernen Land

In farbenfroher Kleidung standen die Besucher aus Papua-Neuguinea zum Gruppenfoto vor dem Geburtshaus bereit. Mit im Bild Andreas Utzat (stehend, Zweiter von links) und Karlhermann Schötz (Fünfter von links).

Exotischer Besuch stellte sich mit einer Gruppe evangelischer Christen aus dem fernen Papua-Neuguinea beim Pfarrhaus ein. Sie wollten das Geburtshaus des Missionars Johann Flierl im nahen Weiler Buchhof besuchen.

Acht Männer und drei Frauen in knallbunten Kleidern und Hemden entstiegen dem Bus, der sie von Neuendettelsau zuerst nach Sulzbach-Rosenberg und dann geleitet von Dekan Karlhermann Schötz nach Buchhof gefahren hatte.

Begrüßung mit Gesten

Reiseleiter Werner Strauss stellte den dunkelhäutigen Eingeborenen aus der Südsee Pfarrer Andreas Utzat und Gerda Stollner sowie Annemarie Weber vom Kirchenvorstand vor. Die herzliche Begrüßung und Verständigung geschah in englischer Sprache und mit Gesten. Man machte sich dann nach Buchhof auf, das nach einer kurzen Wanderung von Pleishof durch Wald und Felder schnell erreicht wurde.

Geburtshaus bestaunt

Im Schatten eines Kirschbaums erzählten Dekan und Pfarrer von den bescheidenen Verhältnissen zur Jugendzeit von Johann Flierl.

Das schön restaurierte Geburtshaus wurde bestaunt und der davor angebrachte Gedenkstein mit Fähnchen der Nationalembleme Papua-Neuguineas (rot/schwarz mit Paradiesvogel/Sterne) verziert.

Zum Gedenken an den deutschen Missionar, der heute noch sehr verehrt wird, stimmte die Besuchergruppe nach einem Gebet durch ihren Pfarrer James Koi ein inniges Lied in ihrer Landessprache an. Der Dekan führte noch ein Gespräch mit den Besuchern, die einige Fragen auf dem Herzen hatten. Zurück in Fürnried lud Pfarrer Andreas Utzat zu einer kleinen Stärkung ins Pfarrhaus ein.

Es schloss sich eine Besichtigung der St. Willibaldskirche an. Aufmerksam verfolgten die Gäste die Geschichte des Gotteshauses und der Besonderheiten des ihnen unbekannten Simultaneums, der Nutzung für beide Konfessionen.

Viele Eindrücke

Mit vielen Eindrücken und dem Gefühl der Nähe zu ihrem Missionar im Gepäck fuhren die weit gereisten Christen wieder nach Neuendettelsau zurück.
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