Vereine

Josef Wismet, Rechtsstellenleiter der KAB. Bild: hfz
"Kinder haften für ihre Eltern"

Es kann jeden treffen: Pflegebedürftigkeit im Alter oder bei Krankheit. Die mit dem Pflegeaufwand verbundenen zusätzlichen Aufwendungen können oft nicht mehr aus den Einkünften oder dem Vermögen des Pflegebedürftigen bestritten werden, insbesondere dann, wenn eine stationäre Pflege im Senioren- oder Pflegeheim erforderlich wird. Die Kosten für die Heimunterbringung betragen nämlich oft mehr als 3000 Euro im Monat, davon übernimmt die Pflegeversicherung maximal 1510 Euro. Für den Restbetrag könnten sich die Eltern zunächst an das Sozialamt wenden. Das Sozialamt tritt dann in der Regel in Vorleistung, versucht aber die geleisteten Zahlungen von den Kindern zurückzufordern. "Kindern haften für ihre Eltern" lautete deshalb auch der Titel des Vortrags, den Josef Wismet, Rechtsstellenleiter der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung, bei der KAB Weiden-Ost hielt.

Allerdings müssten die Kinder laut Wismet schon über ein sehr hohes Einkommen verfügen, damit sie zu Unterhaltszahlungen gegenüber den Eltern herangezogen werden. Dies sei oft erst dann der Fall, wenn neben Arbeitseinkommen noch weitere Einkünfte wie etwa aus Vermietung und Verpachtung erzielt werden. Beim Vermögen bestünden ebenfalls hohe Freibeträge, da den jungen Familien angesichts sinkender Renten genügend Spielraum bleiben muss, um sich eine ausreichende private Altersvorsorge aufbauen zu können.

Dank für ehrenamtliche Arbeit

Bei der Weihnachtsfeier beschloss die BRK-Bereitschaft Rothenstadt Gutes zu tun. So wird der Erlös aus den Verkäufen beim Weihnachtsmarkt in Höhe von 200 Euro an die Aktion "Ein Baum für Weiden" gespendet.

Stellvertretende Bereitschaftsleiterin Martina Säckl lobte die vielen Stunden ehrenamtlicher Arbeit. Die Gäste des Kreisausschusses Weiden/Neustadt Sandro Gallitzdörfer, Corinna Rewitzer, Edeltraud Sperber und Oliver Hellmich übergaben die Ehrungen an folgende Jubilare: Erich Hammer für 45 Jahre, Sieglinde Steiner für 30 Jahre, Elisabeth Stahl für 25 Jahre, Amelie Ott für 15 Jahre, Renate Berr, Gerhard Kühner, Marco Voit, Nicole Steiner, Christian Steiner, Julia Spitzkopf und Johannes Lukas für 10 Jahre sowie Hannelore Watzl für 5 Jahre.

Gutes Blatt bei CSU-Rehbühl

56 Kartler besuchten den Nikolauspreisschafkopf der CSU-Rehbühl im Gasthaus "Strehl". Unter der Regie von Gerd Demleitner spielten die Teilnehmer an 14 Tischen um Augen und Punkte. Nach 60 Runden wurde ausgezählt und die Sieger ermittelt. Die Preisverleihung übernahm Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer. Der Stadtrat überreichte an den Bärnauer Ferdinand Müller 150 Euro in bar. 124 Punkte hatte der Sieger am Ende auf seinem Konto. Platz zwei belegte Erich Schmeißner aus Theisseil mit 115 Punkten. Er hat nun 100 Euro mehr in seinem Geldbeutel. Als Drittplatzierter erhielt Wolfgang Meiler aus Windischeschenbach (114 Punkte) eine Berlinfahrt für zwei Personen. Jeder Teilnehmer erhielt einen Preis. Bei der Verlosung einer Kiste Bier gewann Thorsten Wurmstein. Mit dem Trostpreis der Wirtin darf sich der Letztplatzierte, Günther Koller (28 Punkte) aus Weiden, stärken.

Treue Mitglieder bei Berlinern

Ein bisschen mehr Menschlichkeit angesichts der Anschläge von Paris forderte Vorsitzende Bärbel Strobl bei der Weihnachtsfeier des Bundes der Berliner und Freunde Berlins im Hotel Post. Wolfgang Göldner, verkleidet als Nikolaus, würdigte die langjährigen Mitglieder mit Urkunden und Präsenten. Fünf Jahre dabei sind Karl-Heinz und Renate Schmidt, zehn Jahre Gertrud Bock, Irma Meier und Margit Boes. Seit 15 Jahren Mitglied ist Vereinswirt Markus Linsmeier. (rdo)

CSW-Senioren in Bärnau

71 Senioren des Christlichen Sozialwerks fuhren nach Bärnau in den neu gestalteten Saal im "Hotel Post". Die Krippenschau in Plößberg, die nur alle fünf Jahre stattfindet, war das nächste Ziel. Zwei Gästeführer zeigten, wie das Figurenschnitzen nach Bärnau kam. So seien hier die Glasofenmauerer zu Hause gewesen, die in Südtirol gearbeitet hatten und dort mit Krippengestaltung in Berührung gekommen waren. Im Winter hatte es wenig Arbeit gegeben, so sei man zum Schnitzen gekommen. Es sind 37 Krippenlandschaften aufgebaut, auch mit Figuren aus den Jahren um 1850, sogar das Untere Tor Weidens zeigt sich in einem Landschaftsbild. In Bärnau wurden die Geburtstagsjubilare bei Kaffee und Kuchen beglückwünscht. Josefa Ludwigs und Elisabeth Kraus trugen Gedichte vor.
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