Vereine

Dr. Sebastian Schott (Zweiter von rechts) führte die SPD AG 60plus durchs Stadtmuseum. Bild: Dobmeier
AG 60plus im Stadtmuseum

Lehrreiches Treffen für die SPD AG 60plus: 26 Teilnehmer besuchten das Stadtmuseum. Dr. Sebastian Schott informierte dort unter anderem über die Bedeutung der Tuchmacher in Weiden und den lukrativen Eisenhandel. Ebenfalls wichtig für die Stadt seien Zimmerer, Hafner und Töpfer gewesen. Schott beleuchtete aber auch das Gebäude des Museums und wies auf den imposanten Dachstuhl, die erhaltenen Fußböden und Holzdecken hin, zeigte kunstvolle Zunft-Truhen und Porzellan. Am Ende bedankte sich SPD-AG-Vorsitzende Ursula Kinner bei Schott mit einem kleinen Geschenk. Anschließend folgte eine gemütliche Runde mit Punsch auf dem Christkindlmarkt. (rdo)

Bahnsozialwerk feiert

Wer sich an frühere Zeiten erinnert, der weiß, was das Bahnsozialwerk damals für opulente und wunderschöne Weihnachtsfeiern mit großer Kinderbescherung durch den Heiligen Nikolaus und dessen Engel in der Mehrzweckhalle veranstaltet hat. Inzwischen ist die Mitgliederzahl gesunken, die Enkel von einst sind groß geworden. Kurzum: Nikolaus ist heute ausgeladen.

Trotzdem feierte die Eisenbahner-Familie um Vorsitzenden Franz Popp im Postkellersaal. Feiern und in sich kehren - so lautete das Motto. Ein Zeichen der Verbundenheit, wie auch die Grußredner Harald Hammer von der Gewerkschaft EVG und Belinda Henning von der DEVK betonten.

"Der Bahn geht es nicht mehr gut", erklärte Popp und sprach von einer Milliarde Nettoverlust. Gleichzeitig geißelte er den Ausschreibungswahnsinn des Konzerns. "Wir müssen den Kompass neu justieren", sagte Hammer. Und: "Wir dürfen uns nicht auseinanderdividieren lassen." Die Stärke der Gemeinschaft sei Gemeinsamkeit. Solidarität werde in der Bahnfamilie groß geschrieben. Belinda Henning betonte die Qualität der von ihr vertretenen DEVK-Versicherung, der es "nicht ganz so schlecht geht, wie der Bahn." Bürgermeister Jens Meyer erinnerte an die 775-Jahr-Feier der Stadt Weiden im kommenden Jahr. (uz)

CSU bei Stadtbau

Der CSU-Kreisverband besuchte die Geschäftsräume der Stadtbau am Stockerhutpark. Dabei informierten sich die Christsozialen bei Geschäftsführer Günther Kamm über neue Projekte. Eingeladen hatte Kreisvorsitzender Stephan Gollwitzer. Wie CSU-Fraktionschef Wolfgang Pausch betonte, seien die Weidener Garagengebäude in der Friedrich-Ebert-Straße und in den Naabwiesen mitsamt den Parkanlagen beurkundet worden. Die beiden Immobilien werden am 15. Dezember in den Besitz der Stadtbau übergehen. Am 18. Dezember werde der zweite Teil der Allee-Tiefgarage freigegeben. Kamm erklärte, dass die Stadtbau 1800 eigene Wohnungen besitze und 1600 weitere verwalte. Damit sei die Tochtergesellschaft der Stadt der größte Vermieter in Weiden. In zwei bis drei Monaten werde die Immobilie in der Zentralwerkstatt vermietbar sein. Insgesamt verfüge die Stadtbau über 1000 Park- und Stellplätze.

Noch vor Weihnachten werde hoffentlich das Möstel-Areal am Hammerweg komplett abgeräumt sein. Für Asylsuchende wolle man Wohnungen reaktivieren. Die Stadtbau beschäftige 24 Mitarbeiter. (uz)

Weiden - gestern und heute

Zur Monatsversammlung der KAB St. Johannes/Herz Jesu hatte Alois Schröpf in einer Power-Point-Präsentation einen Streifzug durch Weiden vorbereitet. Im direkten Vergleich zeigte er Bilder aus früheren Zeiten und aus der heutigen Perspektive. Start der Bilderreise war die Kirche Herz Jesu und deren Umgebung. Obwohl die älteren Anwesenden auch die alten Bilder noch gut kannten, war der Vergleich doch beeindruckend. Dann ging es weiter in den Weidener Süden. Hier haben sich die Ansichten gravierend verändert. Wo heute Villen, Ein- und Mehrfamilienhäuser und moderne Bauten stehen, befanden sich bis in die 60er Jahre Holzbaracken, die als Übergangslager eine neue Heimat nach dem zweiten Weltkrieg boten.

Viele Gäste sahen zum ersten Mal Bilder des ursprünglichen nüchternen NT-Verlagsgebäudes, das den Grundstock für die Kirche St. Johannes bildete, die heute ein kleines Schmuckkästchen ist. Auch einen Abstecher ins Zentrum machte der Streifzug.
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