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Am Basaltkegel unterwegs

Die Ehemaligen der Stab-/Stammkompanie der Heeresunteroffizierschule II (Weiden) trafen sich heuer bereits zum zwölften Mal. Dabei besuchten sie Parkstein. Der 1. Kompaniechef, Hauptmann a.D. Heinrich Roßner, und sein Mitorganisator Oberstleutnant a.D. Peter Schmitt aus Neunkirchen begrüßten die Kameraden. Geo-Ranger Reinhard Braun zeigte der Truppe die Sehenswürdigkeiten rund um den Basaltkegel. Dabei begeisterte er alle Anwesende durch seine Ausführungen und sein Wissen. Vor der Bergkirche "Sankt Marien" genossen die Teilnehmer das herrliche Wetter und die fantastische Aussicht. Der Tag klang mit einem gemeinsamen Abendessen im "Bergstüberl" aus.

Besonderes Gipfelkreuz

Eine Gruppe des Alpenvereins verbrachte ein verlängertes Wochenende auf der Weidener Hütte in der Silberregion Karwendel. Rund 60 Bergfreunde machten sich auf den Weg in die Alpen und unternahmen bei herrlichem Wetter viele Wandertouren rund um die Hütte. Das Schutzhaus auf knapp 1800 Meter Höhe ist von Innerst aus innerhalb von knapp zwei Stunden zügig erreichbar.

Einige starteten gleich durch und nutzten den Spätnachmittag, um die nahe gelegene Hubertusspitze (2205 Meter) zu besteigen und um dort den Sonnenuntergang zu genießen. Am nächsten Tag waren dann längere Touren angesagt: So zum Beispiel am Nafingsee vorbei, über das Geiseljoch (2292 Meter) auf die Halslspitz (2574 Meter) und den Rastkogel (2762 Meter). Von dort bot sich ein beeindruckendes Panorama in die Inntaler, Zillertaler und Tuxer Bergwelt. Einige Wanderer statteten den Nachbarhütten einen kurzen Besuch ab: Die Lizumer Hütte ist innerhalb von knapp fünf Stunden erreichbar, die Rastkogelhütte sogar in gut fünf Stunden. Ein besonders reizvolles Ziel bot der Kleine Gilfert (2382 Meter), der mit einem außergewöhnlichen Gipfelkreuz aufwartet.

Rund um das mächtige Kruzifix sind die Symbole für weitere acht Weltreligionen kreisförmig angeordnet. In einem bronzenen Gipfelbuch ist der Spruch "Das ewige Wort ist nur in der Stille laut" in zwölf Sprachen verewigt und soll so ein Ort für Toleranz und Frieden, der Begegnung und des Dialogs sein. Dazu passte die grandiose Aussicht zur nahen Karwendelketten. Aber nicht nur das gute Wetter und die abwechslungsreichen Touren waren Garant für ein gelungenes Bergwochenende.

Zwei weitere Faktoren waren dafür maßgeblich: Einerseits die komfortabel ausgestattete Weidener Hütte. Zum anderen verwöhnte Wirt Thomas Hussl mit seiner Frau Andrea und Team die Wanderer kulinarisch. Vorsitzender Stefan Schönberger zeigte sich hoch zufrieden über die positive Resonanz auf das Ausflugswochenende. Daran hatte auch Doris Reil maßgeblich Anteil, die alles optimal organisiert hatte. (fei)
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