Vereine

Diakoniedorf erkundet

140 Senioren besuchten mit der Diakonie Weiden das Diakoniezentrum Rummelsberger bei Nürnberg. Seit 125 Jahren prägt Rummelsberg die bayerische Diakonie- und Kirchenlandschaft. Fast jeder Teilnehmer hatte schon einmal zu Rummelsberg einen Kontakt. Das ursprünglich bäuerliche Gelände überließ die Familie Rummel den ersten Diakonsbrüdern. Diese bauten ein geistliches Gemeinschaftshaus auf, errichteten eine Kirche und nahmen Hilfesuchende auf. Heute ist Rummelsberg ein Diakoniedorf. Die Senioren waren von den Begegnungen mit den jungen Studierenden in Rummelsberg angetan, erkundeten zu Fuß das Diakoniedorf und stärkten sich bei Kaffee und Kuchen im Tagungszentrum. Ihren Abschluss fand die Reise in der Brüderkirche mit ihren sieben Werken der Barmherzigkeit.

Unterwegs in Niederbayern

"Geh' mit uns auf unseren Weg, geh' mit uns." Unter diesem Leitwort stand die Fahrt der Pfarrsenioren St. Elisabeth. Dabei besuchten sie den Bogenberg (Stadt Bogen), einen der bekanntesten Marien-Wallfahrtsorte in Bayern. Ein Pater hielt eine tiefgehende Marienandacht und brachte dem Senioren Maria, die Mutter des Jesuskindes, sehr nahe. Den Nachmittag rundete eine Einkehr in der Weinstube "Zum Kruckenberger" ab.

VdK beim Kirchweihessen

Mit einem voll besetzten Bus reiste der VdK Süd nach Paulsdorf in das Gasthaus "Aschenbrenner" zum Kirchweihessen. Dort ließ man sich die bestellten Köstlichkeiten schmecken. Bei schönem Wetter unternahmen die Teilnehmer in der näheren Umgebung nach dem Essen kürzere Spaziergänge, um sich danach mit Kaffee und Kuchen nochmals zu stärken.

Altbairisches Ausbuttern

Ein Kartoffelfest mit Ausbuttern nach altem Brauch feierten die Senioren im Franz-Zebisch-Heim. Gewürzt war das Ausbuttern mit viel Musik und Tanz der Gruppe "Altbairische". Bevor es ans Stampfen und Rühren des Butterfasses ging, tanzte die Jugendgruppe im Mehrzweckraum zur Unterhaltung einige "Boarische".

Wilhelm Binner spielte auf dem Akkordeon die Tänze und gab den Takt vor. Um die Jugend kümmert sich Christa Binner, sie lernt mit den Kindern Tänze ein, die sie mit Begeisterung den Senioren zeigten und rhythmisch im Viervierteltakt die Röcke wehen ließen.

"Wir wollen mit sehr viel Spaß unsere Tänze an Kinder weitergeben, denn Tanzen macht Freude und fördert die Motorik", sagte Christa Binner den Zuschauern. Vorsitzende Hilde Zebisch überreichte der Gruppe eine Spende und Leiterin Silvia Zeitler hatte eine Süßigkeiten-Korb für die Jüngsten vorbereitet.

Während das Küchenpersonal den Quark anrührte, das frische Bauernbrot aufschnitt und die heißen Kartoffeln schälte, stampften die Heimbewohner reihum fleißig die Sahne zu Butter. Jeder nahm das Butterfassl zwischen die Knie und das Fässchen kreiste in der Runde. Da wurden Erinnerungen an früher wach: frische Butter mit Brot und heißen Kartoffeln, das war auch vor Jahrzehnten oft Anlass zu einem geselligen Treff. Pflegedienstleiterin Rita Schwarz erinnerte in Geschichten und Gedichten an den bunten Herbst. Karl Tabbert unterhielt musikalisch auf der Hammondorgel. (kzr)
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