Vereine

Siedler bei Bestattung Bauer

Mit einem Thema. das für viele noch immer ein Tabu ist, beschäftigten sich die Krumpes-Siedler: mit der Planung der eigenen Beerdigung. Dazu sah sich eine 30-köpfige Delegation zusammen mit Vorsitzendem Edi Nickl beim Bestattungsunternehmen Bauer um.

Bestattungsmeisterin Martina Fuhrmann, die zusammen mit ihrem Bruder Wolfgang Dobler das Unternehmen in dritter Generation führt, berichtete dabei von einer kleinen Trendwende: Inzwischen steige die Bereitschaft, sich mit dieser schweren Thematik auseinanderzusetzen. Immer mehr Menschen wollten im Zuge einer Bestattungsvorsorge im Vorfeld klären, ob sie Erd- oder Feuerbestattung wünschen und wie der Ablauf der Trauerfeier vonstatten gehe.

Natürlich müssten Angehörige auch über das Vorhandensein einer Bestattungsvorsorge informiert werden, zumindest aber sollte man darauf mit einer Vermerk-Karte im Geldbeutel hinweisen. Die damit verbundenen Treuhandverträge werden bei Bauer in einem feuerfesten Tresor im Betrieb zur Centralwerkstätte verwahrt. Eine "normale" Bestattung kostet etwa 2500 bis 3000 Euro, wie eine Rückfrage ergab. Dabei sind die Kosten für städtische Gebühren und Grabsteine nicht inbegriffen. Grabgebühren sind 15 Jahre im Voraus zu entrichten.

Der Trend gehe zur Urnenbestattung, so Fuhrmann weiter. Wobei die Kosten in etwa gleich seien gegenüber der Erdbestattung. Da es - wegen des Wegzugs der Kinder - häufig keine traditionellen Familiengräber mehr gebe, komme Urnengräbern, Urnennischen oder dem anonymen Grab mehr Bedeutung zu. Auch bei Urnen ist der Schutz der Totenruhe gewährleistet. Biologisch abbaubare Aschegefäße erfüllen den Zweck, dass das Leben auf natürlichem Wege vergeht, erläuterte Wolfgang Dobler.

Der Betrieb bildet auch zwei Auszubildende zur Bestattungsfachkraft aus. Insgesamt arbeiten derzeit neun Beschäftigte im Unternehmen. Nickl dankte im Namen der Teilnehmer für die Informationen, die Licht in das oft als Tabu behandelte Thema gebracht hätten.

Oktoberfest bei KAB St. Konrad

44 Erwachsene und 4 Kinder der KAB St. Konrad feierten ihren Oktoberfestabend im Pfarrsaal. Vorsitzender Herbert Ditz und sein Team verliehen dem Saal mit herbstlichen Dekorationen ein besonderes Ambiente. Bevor Schriftführer Johannes Zierock mit einer Bilderreise begann, gab es deftiges Essen und Getränke.

Zierock erinnerte bei seiner Bilderpräsentation an 19 verschiedene Veranstaltungen zwischen Oktober 2013 und September 2014, an denen zusammen rund 1000 Personen teilgenommen hatten. So ging es mit dem Bus nach Wasserburg am Inn und zur Burg Burgtreswitz. Ein großer Teil der Rückschau bezog sich auf Vorträge wie "Rundum fit - auch im Kopf" (Gesundheit) oder "Jeder ist normal - bis du ihn kennst" (christliches Leben mit Schwester Teresa Zukic). Besonders interessant für junge Familien waren vor allem die Fackelwanderung zum Jahreswechsel, die Winterwanderung und der Kreuzweg an der Hl. Staude am Fischerberg. Jahreshauptversammlung, Fastenessen, Maiandacht, Fronleichnam, Adventfeier und eine Zoiglfahrt nach Vohenstrauß waren die weiteren Veranstaltungen.
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