Vereine

Würde ist das Kostbarste

Am Hochfest Christ König zelebrierte Pfarrer Peter Zillich in der Sebastiankirche einen Gedenkgottesdienst für verstorbene Mitglieder des ehemaligen Gesangsvereins Lyra 1904 und Lehrer der Europa-Berufsschule. Dabei erinnerte der Geistliche an das Wirken der Heiligen Cäcilia, Schutzheilige der Sänger, und der Heiligen Katharina von Alexandria, Schutzheilige der Pädagogen.

In den Mittelpunkt seiner Predigt stellte Pfarrer Zillich die Würde des Menschen. Er definierte Würde als Teilhabe am priesterlichen und prophetischen Amt dieser Welt. Es könne deshalb nichts Kostbareres geben, als die Würde. Zur vornehmen Aufgabe eines würdigen Menschen gehöre, Hungrige zu sättigen und Durstige zu tränken. Denn die beiden Schutzheiligen drängten die Menschen förmlich, anderen zu helfen. Zum einen in Schule und Gesellschaft, zum anderen in Flüchtlingsfragen. Den ehemaligen Mitgliedern des Gesangsvereins Lyra bescheinigte der Geistliche, dass es ihnen Freude gewesen sei, das Gute und Wahre zu besingen. Gutes und Wahres finde man auch unter Pädagogen. Im Anschluss an seine Predigt spielte er auf dem Akkordeon und sang das Lied: "Geh hin zu den heiligen Orten." (uz)

Fallen in Gottes Hand

Reges Interesse zeigten die Senioren der Pfarrei St. Elisabeth am Vortrag von Stadtpfarrer Peter Brolich zum Thema: "Du kannst nicht tiefer fallen als in Gottes Hand". Mit den beiden Bildbetrachtungen "In manibus tuis" von Walter Habdank und der Skulptur "Die Hand Gottes" von Rodin verdeutlichte Pfarrer Brolich auf eindringliche und zugleich meditative Weise den Vers von Arno Pötzsch, "Du kannst nicht tiefer fallen als in Gottes Hand". Mit Liedern und eigenen Glaubenserfahrungen von Pfarrer Brolich wurde die tröstliche Glaubensaussage des Verses verstärkt.

Mit einem kleinen Geschenk bedankte sich Margit Konze bei Pfarrer Brolich für den besinnlichen Nachmittag und ebenso bei den treuen Mitarbeitern des Seniorenkreises: Lore Meier, Erni Liebwein, Gitta Müller, Marianne Reichl, Hilde Lang, Maria und Norbert Linden. Man gedachte aller Verstorbenen des Seniorenkreises im liebevollen Rückblick, der Mitarbeiterin Gertrud Bayer sowie der langjährigen Leiterin Margot Meier. Nächstes Treffen am Donnerstag, 22. Januar, mit unterhaltsamem Gedächtnistraining mit Rosemarie Meier und Bilderrückblick von Norbert Linden. (kzr)
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