Vereine

Ehrung der Clubmeister

Die Clubmeisterschafts- und Jahresabschluss-Feier hielt der SKC Germania Weiden im katholischen Pfarrheim in Neunkirchen ab. Bei den Damen siegte Heidi Riedl mit 422,5 Keilen vor Gisela Hegebart (406,7) und Karin Petters (400,5). Bei den Herren gewann Wolfgang Dietl (422,5), Zweiter wurde Albert Riedl (417,5), Dritter Erich Kummer (410,3). Sie alle erhielten Pokale. Für die Mannschaftsbesten in der Saison 2013/14 - Heidi Riedel (431,6) und Wolfgang Dietl (425,2) - gab es außerdem Urkunden.

Im Jahresrückblick wurde die Leistung der Damenmannschaft gewürdigt: Sie hatte den Kreisklassen-Pokal auf Bezirksebene gewonnen. Dafür erhielten die Damen die silberne Leistungsnadel von Germania. Zum Team gehören Heidi Riedl, Uschi Pabst, Gisela Schießl, Gisela Hegebart und Karin Petters. In der Saison 2013/2014 belegten die Frauen in der Kreisklasse den 5. Platz, die Herren den 7. Rang. An das neue 120ger Spiel hat man sich mittlerweile gewöhnt und hier belegt der SKC Germania nach Abschluss der Vorrunde den 3. Platz bei den Frauen, die Herren haben Rang 4 erreicht. Heidi Riedl wurde außerdem Kreismeisterin 2014.

Für 40-jährige Mitgliedschaft erhielt Vorsitzender Erich Kummer eine Ehren-Urkunde. Auch Dominic Kummer erhielt für 5-mal Neune, gespielt im Punktekampf in Altenstadt/WN, eine Urkunde. (eku)

Treue Akkordeonspieler

Vorsitzender Bertram Schlosser zeichnete in der Feierstunde des Weidener Akkordeonorchesters treue Mitglieder aus. Für 5-jährige Zugehörigkeit erhielt Stefanie Weise eine Urkunde. Die Urkunde für 10 Jahre wird an Christoph Brabec nachgereicht. Schlosser zeigte sich erfreut über die mittlerweile zahlreichen treuen Mitglieder in der Vereinsfamilie, denn jedes Mitglied muss sich aktiv am Instrument einbringen.

OB Kurt Seegewiß ging in seinem Grußwort auf das Paar aus Betlehem ein, das in der Fremde Obdach suchte und spannte den Bogen ins Jetzt und die Situation in der Stadt, in welcher zur Zeit auch viele Fremde Obdach suchten. Er dankte dem Orchester ebenso wie Stadtrat Alois Lukas und Heimatring-Vorsitzender Günter Magerl, die das Engagement der Musiker hervorhoben. Musikleiterin Karin Dittrich und ihre Stellvertreterin Kerstin Saal hatten Orchester und Solisten wieder hervorragend auf diesen Nachmittag vorbereitet, wofür Schlosser ihnen großes Lob zollte.

Oberpfälzer Brauchtum

Über Oberpfälzer Bräuche in der Advents- und Weihnachtszeit referierte Stadtarchivarin Petra Vorsatz auf Einladung von Vorsitzendem Hermann Stadler bei der KAB St.Johannes/Herz Jesu. Schon beinahe zur Adventszeit gehört nach ihren Ausführungen das Fest der heiligen Katharina am 25. November. "Kathrein stellt den Tanz ein", laute das Sprichwort - somit war dieser Tag in früheren Zeiten auch der letzte Hochzeitstermin eines Jahres. In Weiden gibt es den Kathreinmarkt schon seit 1396.

Der Weidener Weihnachtsmarkt lässt sich bereits ab dem Jahr 1600 belegen und ist somit - nach Ingolstadt - der zweitälteste Christkindlmarkt in Bayern. Einer der bekanntesten Heiligentage ist der 4. Dezember, der Tag der heiligen Barbara. An diesem Tag schneidet man Zweige von Obstbäumen - meist sind es Kirschbäume - und stellt sie im warmen Zimmer ins Wasser. Nach drei Wochen, am Heiligen Abend, sollten sie dann erblühen.

Am 6. Dezember kommt der heilige Nikolaus zu den Kindern - nicht nur in der Oberpfalz. In der Nacht vom 20. auf den 21. Dezember, der Thomasnacht, beginnen die Raunächte.

Das Weihnachtsfest endet am 6. Januar, Heilig Drei König. Die Weihnachtszeit selber geht jedoch bis zum 2. Februar, dem Mariä-Lichtmess-Tag.

Hoch zur Zugspitze

Von Deutschlands höchstem Gipfel, der 2962 Meter hohen Zugspitze, geht von jeher ein ganz besonderer Reiz aus. Mehrere Touren führen hinauf und alle haben eines gemeinsam: sie sind alle vergleichsweise lang und verlangen eine gehörige Portion Ausdauer, so dass sich für die meisten Gipfelaspiranten eine Zweitagestour mit Nächtigung in einer zünftigen Berghütte anbietet. Der Zustieg über das Höllental wartet mit ganz besonderen landschaftlichen und alpinen Reizen des Wetterstein-Gebietes auf.

Unter der versierten Leitung von Werner Götz stellte sich eine neunköpfige Gruppe des Weidener Alpenvereins einer ganz speziellen Herausforderung, der nur ganz konditionsstarke Bergsteiger gewachsen sind: Von beschaulichen Hammersbach bei Grainau starteten die Wanderer noch vor 7 Uhr morgens auf knapp 800 Metern Höhe, um nach rund 8,5 Stunden und knapp 2200 Höhenmetern ganz oben unter dem goldenen Gipfelkreuz zu stehen. Eine beachtliche Leistung, die selbst Bergführer Götz beeindruckte.
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